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MSS 12 im XLab der Universität Göttingen (23.06.2009)

Das Göttinger Experimentallabor für junge Leute, kurz XLab, gab den Kursen der 12. Jahrgangsstufe die Gelegenheit Experimente durchzuführen, die keine Schule bieten kann.

Die Leistungskurse forschten auf den Spuren der Elefantenrüsselfische, die, als nachtaktive Tiere mit schlecht ausgebildeten Augen, ihr elektrisches Organ zur Orientierung und Nahrungssuche nutzen. In einem weiteren Kursraum konnte man SchülerInnnen beobachten, die angeregt durch Herrn Dr. Rosenbusch, völlig fasziniert einen Schweinekopf betrachteten, um sich mit der Anatomie des Gehirns vertraut zu machen. Am ersten Tag bot sich auch die Gelegenheit die Fruchtfliege als Objekt entwicklungsbiologischer Forschung kennen zu lernen.

Frau Dr. Isselhorst-Schuh fesselte die SchülerInnen mit einem Mutantenquiz, bei dem mithilfe von Binokularen die winzigen Veränderungen der Augenfarbe, der Flügelform oder der Fehlbildung von Beinen am Kopf der Tiere richtig zuzuordnen waren. Nach einer ganztägigen Präparation hatten die SchülerInnen zudem Larven in verschiedenen Stadien der Entwicklung der Atmungsorgane gefärbt und Dauerpräparate hergestellt und dabei viele moderne Labormethoden selbst durchgeführt.

Der Biologiegrundkurs konnte in zwei unterschiedlichen Waldgebieten vergleichende Bodenanalysen vornehmen und unter fachlicher Anleitung die unterschiedliche Pflanzenwelt erforschen.

Die Chemieleistungskurse beschäftigten sich am ersten Tag mit Theorie und Praxis der Synthese des Schmerzwirkstoffs Acetylsalicylsäure und am zweiten Tag mit der Chemie von Komplexverbindungen.

Dem Physikleistungskurs bot sich die Gelegenheit bei einer Führung Uni-Luft zu schnuppern und am zweiten Tag zu experimentieren. Experimente mit Mikrowellen und die Aufnahme und Analyse von Röntgenspektren an modernen Computerarbeitsplätzen standen auf dem Programm. Dabei entdeckten die Physiker weitere interessante Versuche, u. a. eine Nebelkammer, die eindrucksvoll die natürliche Radioaktivität der Umgebung zeigte.

Neben diesen spannenden wissenschaftlichen Einblicken, im Rahmen des mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunktes des Konrad-Adenauer Gymnasiums, waren die Eindrücke vom Universitätsbetrieb z.B. vom Mensaessen interessant, wird doch so mancher der zukünftigen Abiturienten in einem Jahr schon als Student dazugehören.

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