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Naturerlebnistage 2009

Am 29./30. Juni wurden unter der Leitung von Frau Kiehne für die 6. Klassen die Naturerlebnistage durchgeführt. Die Schüler beschäftigten sich einen ganzen Vormittag in Theorie und Praxis mit Aspekten der Themen Artenvielfalt und Stoffkreisläufe.

In einer Stationenarbeit erfuhren die Schüler, wie reichhaltig die Artenvielfalt in unserem Schulbiotop ist. Erstaunt entdeckten sie in ihrem Insektenfangnetz verschiedene Libellen, Wanzen, Zikaden, Hautflügler, Fliegen und vieles mehr. Dabei fingen die Schüler sogar zwei bisher noch nicht im Schulbiotop gesichtete Arten. Die Insekten wurden nach dem Fangen mit Hilfe von Bestimmungskärtchen einer Insektenordnung zugeordnet.

Aufmerksame Betrachter konnten am Schulteich die Exuvie einer am Vortag geschlüpften Libelle entdecken.

Im Wildbienenhotel sahen die Schüler, wie viele verschiedene Bienen- und Wespenarten auf engstem Raum zusammen (und voneinander) leben. Eine grobe Einteilung wurde sowohl durch Betrachten der Hautflügler selbst, als auch anhand des Verschlusses ihrer Bruthöhlen (Papier, Wachs oder Lehm) vorgenommen.

Ebenfalls untersucht wurde die Artenvielfalt in Laubstreu. Dabei war der Fund eines winzigen Pseudoscorpions ein besonderes Highlight.

Das Schulbiotop hat jedoch nicht nur eine Vielfalt von Tieren zu bieten. Mit Fotoapparaten gingen die Schüler auf die Jagd nach Pflanzen im Schulbiotop, die ebenfalls anhand von Bestimmungskärtchen den Pflanzenfamilien zugeordnet wurden.

Die Schüler der 6. Klasse wurden während ihrer Arbeit im Biotop von der Umwelt-AG und Frau Kiehne betreut. Für die Schüler der Umwelt-AG war dies wieder eine gute Gelegenheit, ihr Konzept "Wegweiser durch die Natur unseres Schulgeländes" in die Praxis umzusetzen. Das mit viel Sorgfalt erarbeitete Konzept wurde beim BundesUmweltWettbewerb 2006/2007 mit einem Förderpreis ausgezeichnet.

In der zweiten Einheit "Stoffkreisläufe" beschäftigten sich die Schüler unter Betreuung von Herrn Mikolajczak und Herrn Zilles mit Müll und seiner Entsorgung. Nach einem gemeinsamen Frühstück untersuchten sie den dabei anfallenden Abfall.

Die Schüler erarbeiteten, dass die Mülltrennung eine wichtige Voraussetzung für den Recyclingprozess darstellt. Anschließend wurde von den Schülern die Kompostierung näher betrachtet. Am Müllfriedhof gruben die Schüler Dinge aus, die dort vor einem Jahr vergraben wurden. Während organische Stoffe nicht mehr zu erkennen waren, zeigte sich bei anderen Dingen noch keine Veränderung.

Im Modellversuch untersuchen die Schüler dann die Verrottung von organischen Abfällen und erarbeiteten Bedingungen für eine gute Kompostierung.

In der Abschlussrunde äußerten sich die Schüler besonders positiv über ihre praktischen Erfahrungen, die sie an diesem erlebnisreichen Tag (auch dank des guten Wetters) sammeln konnten.

Zur Fotogalerie gelangen Sie über diesen Link: http://www.kag-westerburg.de/typo3/index.php?id=205.

Text und Bilder: Philipp Zilles

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