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Verkehrserziehungstage am Konrad-Adenauer-Gymnasium Westerburg

Auf Grund der vielen tödlichen Verkehrsunfälle in den letzten Wochen mit jugendlichen Fahranfängern im Westerwald wollte das Konrad-Adenauer-Gymnasium in Westerburg mit einer Aktion die Jugendlichen für die Gefahren im Straßenverkehr sensibilisieren.

Auf Grund der vielen tödlichen Verkehrsunfälle in den letzten Wochen mit jugendlichen Fahranfängern im Westerwald wollte das Konrad-Adenauer-Gymnasium in Westerburg mit einer Aktion die Jugendlichen für die Gefahren im Straßenverkehr sensibilisieren. Unter Leitung von StR Axel Spiekermann durchliefen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 ein zweiteiliges Aktionsprogramm. Dieses begann am letzten Donnerstag mit einem spektakulären Auftakt auf dem Schulhof. In den ersten beiden Schulstunden wurde ein Auto mittels Baukran der Firma Dickopf Bau aus Herschbach /UWW 10m hochgezogen und dann vor der versammelten Schülerschaft ausgeklinkt. Der Aufprall entsprach einem Unfall mit einer Geschwindigkeit von ca. 50km/h. Im Anschluss daran kletterten vier Freiwillige in den zerstörten PKW um Unfallopfer mit verschiedenen Verletzungen für die nachfolgende Übung zu simulieren.

Nach dem Absetzen eines Notrufs fuhr die Polizei zusammen mit den ersten Einsatzkräften des DRK Westerburg vor und stellte schnell fest, dass für die erforderliche Personenbergung die FFW Westerburg nötig ist. Diese rückte dann auch zeitgleich mit weiteren Einsatzkräften des DRK an und befreite die Schülerinnen und Schüler aus dem zerstörten Auto. Kommentiert wurde die gesamte Aktion von der FFW Westerburg, sodass die Schüler immer über die einzelnen Schritte aufgeklärt wurden.

Im Anschluss an diese Übung fand ein Stationenlernen in Kleingruppen statt. Hierbei wurden die Schüler von Frau Dr. Kind, Verkehrsanwältin der Kanzlei Krempel und Partner, über die einzelnen rechtlichen Konsequenzen von Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss aufgeklärt. Die Station des DRK brachte den Schülern noch einmal die wichtigsten Techniken der Ersten Hilfe näher, bevor man dann von der FFW Westerburg über den Einsatz des technischen Geräts informiert wurde. Die Polizei zeigte den Schülern unter anderem Schockvideos über die Konsequenzen von Fehlverhalten im Straßenverkehr. Die Firma Auto Müller zeigte an Unfallwagen einzelne tragische Schicksale auf und stellte gleichzeitig den Wagen für die Unfallübung zur Verfügung. Die sicherlich eindruckvollste Station war die Begegnung mit dem Notfallseelsorger und evangelischen Pfarrer, Herrn Heinrich, der zusammen mit Frau Zech vom gleichnamigen Bestattungsinstitut über die Trauerarbeit mit Angehörigen informierte und den Ablauf nach einem Unfall schilderte.

Der zweite Teil der Verkehrstage fand diese Woche beim ADAC in Koblenz statt, wo die Schüler durch das Programm "Aktion Junge Fahrer" kostengünstig ein achtstündiges Verkehrssicherheitstraing absolvieren konnten, um auf Gefahrensituationen besser reagieren zu können.

Dass diese Maßnahmen der Unfallprävention zurzeit auf Grund der gestiegenen Unfallzahlen auch auf ein reges Medieninteresse stoßen, zeigt die Berichterstattung über unsere Aktion im SWR (Landesschau) und in der ARD (Brisant). Eine weitere Berichterstattung ist für diesen Mittwoch im ARD Mittagsmagazin geplant.

Allen an der Aktion beteiligten Organisationen und Firmen, die Ihre Zeit, ihr Material und Personal kostenlos zur Verfügung gestellt haben, sei an dieser Stelle noch einmal recht herzlich gedankt. Unser gemeinsames Ziel, die Schüler noch mehr für die Gefahren des Straßenverkehrs zu sensibilisieren, scheint an diesen Tagen gemeinsam erreicht worden zu sein, sodass man diese Aktion auch in Zukunft gemeinsam durchführen will.

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