Märchenoper "Hänsel und Gretel" im Konrad-Adenauer-Gymnasium Westerburg

Kinder von der Regenbogenschule und dem KAG feierten ihr "Operndebüt"

Großes Lampenfieber bei den Akteuren, große Spannung beim Publikum: In der Aula des KAG ereignete sich am vergangenen Donnerstagabend Ungewöhnliches und vielleicht sogar Einmaliges! Das Irmelin Sloman MusikTheater brachte die "große" Opernwelt auf die Bühne und verhalf dabei vielen Kindern der Regenbogenschule und aus der Orientierungsstufe des KAG zum ersten großen Auftritt.

Frau StD' von Keitz bereitete die Zuhörerschaft mit ihrer Begrüßung auf "Engel- und Lebkuchenkinder" und geheimnisvolle Geschehnisse vor, denn das altbekannte Märchen von Hänsel und Gretel bekam in der musikalisch-dramatischen Umsetzung an diesem Abend durchaus neue Qualitäten. Das zeigte sich gleich zu Beginn, als der Chor der Regenbogenschule mit seinen zwei Liedern auf das erste Bild ("Im Haus des Besenbinders") vorbereitete. Begleitet von ihren Lehrerinnen, Frau Wache und Frau Kexel, boten die Kinder den gelungenen Auftakt für die eigentliche Handlung.

Auch wenn die Märchenhandlung gewiss bekannt war, beeindruckte und fesselte die Inszenierung durch die Akteure des Irmelin Sloman MusikTheaters, sowohl durch die erstklassigen gesanglichen Leistungen wie auch die schauspielerischen Qualitäten. Irmelin Sloman (Knusperhexe), Nadine Sträter (Gretel), Sybilla Maria Müller (Hänsel), Rainer Land (Peter Besenbinder), Elisabeth von Stritzky (Sandmann, Taumann) ließen die Märchenfiguren lebendig werden.

Dem Orientierungsstufenchor (Leitung: Frau StD' von Keitz ) war es vorbehalten, die bedrohliche Wendung im Märchenwald anzudeuten, auch wenn sich die "Engelkinder" in der Spielhandlung noch schützend um die verirrten Geschwister scharten. Mit dem schrecklichen Ende für die Hexe und dem glücklichen Ausgang für Hänsel und Gretel konnten schließlich auch die "Lebkuchenkinder" erlöst werden.

Hier wie auch schon beim "Abendsegen" gab es die großen Auftritte für die kleinen Schauspieler der Regenbogenschule und des KAG, die von den "Großen" in die Handlung mit einbezogen wurden. Wie sehr die Musiker von ihren jungen Mitspielern angetan waren, zeigte sich beim Schlussapplaus; Thomas Palm, der musikalische Leiter am Klavier, holte sie mit auf die Bühne und verschaffte ihnen somit ein Erfolgserlebnis der besonderen Art. Für alle Akteure aber war das Zusammenwirken von "professionellem" Musiktheater, Regenbogenschule und Orientierungsstufenchor eine neue auf- und anregende, in jedem Fall lohnende Erfahrung.

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