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Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen erforschen die Lebensräume rund um das Konrad-Adenauer-Gymnasium – Naturerlebnistage 2022

In der letzten Schulwoche vor den Sommerferien fanden die Naturerlebnistage für die 5. Klassen am Konrad-Adenauer-Gymnasium nach 2 Jahren Corona-Pause endlich wieder statt und fanden großen Anklang. Das Umwelt-AG-Team unter Leitung von Herrn Bastian bereitete sich auf diese drei Tage intensiv vor und betreute gemeinsam mit Frau Malorny in diesem Jahr auch die Sechstklässler*innen, so dass sich die neugierigen Schüler*innen den gesamten Schulvormittag als kleine Naturforscher*innen fühlen konnten.   

Die Tage begannen jeweils mit einer Theoriephase, bei der sich die Schülerinnen und Schüler der Umwelt-AG als „Lehrer“ behaupten mussten. Dies ist ihnen gut gelungen. Danach wurden die Orientierungsstufenschüler an die Stationen auf dem Schulgelände entlassen, wo sie sich neben Spiel und Spaß mit vielfältigen Inhalten auseinandersetzen konnten:

  • Theorie zum Thema Artenvielfalt, z.B. „Was benötigen Lebewesen zum Leben?
  • Suche von Lebewesen in der Laubstreu  (Stoffkreislauf und Zersetzer)
  • Bestimmung von Bachlebewesen und Rückschlüsse aus den gefundenen Tieren auf die Wasserqualität
  • Grundlagen zu typischen Insektengruppen, Bestimmung lebender Insekten sowie spielerische Auseinandersetzung mit der Thematik
  • Lebensweise der Honigbiene und Beobachtungsmöglichkeit der lebenden Bienen im Schaukasten
  • Lebensweise der Solitärbienen - Wildbienenschutzprojekt des KAG
  • Blumenbestimmung einmal anders: Suchen und Fotografieren von Pflanzen nach vorgegebenen Fotokarten

Das sommerliche Wetter machte die Naturerlebnistage perfekt, lediglich am letzten Tag kam es zu kleinen witterungsbedingten Einschränkungen. Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler waren durchweg positiv.

Die Intention der Umwelt-AG ist es, aufzuzeigen, wie vielfältig die Tier- und Pflanzenwelt in unserem direkten Umfeld sein kann. So erhoffen sich die Mitglieder der AG, dass in der Lebensumwelt jedes Einzelnen, z.B. in den Gärten, mehr Lebensraum für Tiere und Pflanzen geschaffen wird. Mit Steinhaufen, Trockenmauer, Teich, Altholzstapel, Brennnesselecke für Schmetterlingsraupen, Blumenwiese etc. haben die Kinder an den Tagen verschiedene Lebensräume im Schulbiotop kennengelernt. Die Vielfalt, die sich auf dem Schulgelände eingestellt hat, zeigt die Wirksamkeit solcher Maßnahmen. Sämtliche Teilnehmer*innen erhielten Broschüren und Bestimmungskarten sowie eine Blumensamenmischung („Sam Goldwabe“) der Lebenshilfe Pottum als Hilfe für den Naturschutz zu Hause.

Die Umwelt-AG dankt für die engagierte Mitarbeit der Honigbienen-AG-Mitglieder, welche das Programm an den Tagen zusätzlich aufgewertet haben.

An einem weiteren Tag führten die 5. und 6. Klassen mit ihrer Klassenleitung eine Exkursion in den Vogelpark Uckersdorf durch. Auch dieser Vormittag war sehr lehrreich und bereitete den Kindern viel Freude.

Text und Bilder: Dominic Bastian