Ehemalige Schüler des Konrad-Adenauer-Gymnasiums Westerburg stellen ihre Berufe und Studienrichtungen vor

Informationsveranstaltung gibt Schülern der Klassenstufen 10-13 Hilfestellung für die Zeit nach dem Abitur

In einer Zeit, in der es vollkommen problemlos ist, sich aus dem Internet umfangreiche Informationen über Berufe und Studiengänge zu verschaffen, ist das Gespräch mit Experten nicht zu unterschätzen. Alle zwei Jahre organisiert Jutta Meurer, verantwortlich für Schullaufbahn- und Berufsberatung, am Konrad-Adenauer-Gymnasium eine Berufsinformationsveranstaltung, zu der in erster Linie ehemalige Abiturienten eingeladen werden. Am Freitag, dem 30. September 2016, war es wieder soweit und die Klassenräume öffneten sich für alle Interessierten. Insgesamt 24 verschiedene Berufs- und Studienrichtungen, die mit dem Abitur angestrebt werden können, wurden von jungen Studenten und „alten Hasen im Beruf“ beleuchtet. 

Nach der Begrüßung durch die Schulleiterin Ute Klapthor richtete der Vorsitzende des Fördervereins des Konrad-Adenauer-Gymnasiums, Jörg Wengenroth, einige Worte an die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 bis 13. Er legte seinen beruflichen Werdegang kurz dar und ermunterte die Zuhörer, stets neugierig und manchmal auch risikobereit zu sein und dabei "auch mal neue Wege einzuschlagen". Dabei bilde, so Wengenroth, das vermittelte Wissen die richtige Grundlage, auch wenn man manchmal glaube, dass man nicht alle Voraussetzungen erfülle.

Aber nicht nur als Vorsitzender des Fördervereins beteiligte sich Herr Wengenroth, er übernahm anschließend auch die Einführung in die Finanzdienstleitung. In zwei „Workshops“  konnten die Referentinnen und Referenten in den einzelnen Klassenräumen einen Kurzvortrag über ihren Beruf oder ihr Studium halten und anschließend Fragen beantworten. Nach einer gewissen Aufwärmphase beteiligten sich die Zuhörer rege durch Nachfragen. Wann hat man schon einmal die Gelegenheit, einen Experten vor sich zu haben, der sowohl über Vor- als auch  Nachteile einer Studienrichtung oder eines Berufszweiges berichtet? Informationsveranstaltungen wie diese tragen daher auch dazu bei, die Zahl der Studienabbrecher zu verringern.

Das Angebot für die Schüler war sehr breit gefächert, so dass je nach Neigung und Leistungskurs Richtungen vorgestellt wurden: Stark vertreten war der medizinische Bereich mit Human-, Tier- und Zahnmedizin, Physiotherapie und Logopädie, ebenso der naturwissenschaftliche Bereich mit ganz unterschiedlichen Biologiestudiengängen, Biopharmazie und Pharmazie. Besonders gefragt waren die Veranstaltungen für das Studium bei der Bundeswehr und das Studium bei der Polizei. Aber auch Psychologie, Jura,  „irgendwas mit Medien“,  Architektur,  Maschinenbau, Regenerative Energietechnik und BWL waren gut besucht. Hier ist auch die gute Zusammenarbeit mit der BBS in Westerburg zu erwähnen.

Das Lehramt und die Konzentration auf Sprachen als Dolmetscher fanden ebenfalls großen Anklang. Da das duale Studium auf immer größeres Interesse stößt, war es sehr erfreulich, dass als Beispiele Vertreter der Unternehmen Vecoplan AG und Deutsche Telekom AG dies vorstellten. 

Nach dem Abitur stellt sich häufig immer noch die Frage, wo es hingehen soll. Da viele Abiturienten sich noch nicht festlegen wollen, wird häufig ein freiwilliges soziales Jahr oder der Bundesfreiwilligendienst begonnen um noch ein wenig Bedenkzeit zu haben. Auch darüber konnten sich Interessierte Informationen einholen und mit „Bufdis“ über die Tätigkeiten zu sprechen.

So bot der Freitagnachmittag am Konrad-Adenauer-Gymnasium Westerburg zwei informative Stunden, die den Schülern Hilfestellung für kommende Entscheidungen gegeben haben. Der Dank geht an alle Referenten, die keine Mühe und Zeit gescheut haben, an ihre alte Wirkungsstätte zurückzukommen und von ihren Erfahrungen zu berichten, um ihre Verbundenheit mit ihrer alten Schule zu zeigen.

Weitere Bilder