Erfolgreiche Gürtelprüfungen für Judokas

Den „sanften Weg” des Judos verfolgen seit drei Jahren die Schülerinnen und Schüler der Judo-Arbeitsgemeinschaft. Im Jahr 1882 erfand der 23-jährige Pädagoge Jigoro Kano in Tokyo diese traditionelle und gleichzeitig sehr moderne japanische Kampfsportart. Seine Kampfsportschule, das Kodokan, ist noch heute ein Mekka für jeden Judobegeisterten. Judo ist eine Sportart, die die motorischen Grundeigenschaften wie Gewandtheit, Schnelligkeit, Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer schult. Dabei gibt es ebenso feste Verhaltensregeln, die damit auch das Sozialverhalten prägen. Neben dem Erlernen der richtigen Falltechnik werden erste Würfe und Haltetechniken geübt, die dann im Randori (Übungskampf) angewendet werden. Nach kurzer Zeit werden die Judosport-Neulinge an den Wettkampf herangeführt. Die erworbenen Fähigkeiten werden im Judosport vom Judoka nach außen durch das Tragen farbiger Gürtel zum Ausdruck gebracht.

In einer dieser Gürtelprüfungen konnten nun auch die Judokas des Konrad-Adenauer-Gymnasiums in Westerburg ihre Kenntnisse und ihr Können unter Beweis stellen. Unter den kritischen Blicken des Prüfers Kai Meuer vom Judoclub in Elz mussten die Schüler ein breites Spektrum an Würfen, Festhaltetechniken und Anwendungsaufgaben für den Stand- und Bodenkampf präsentieren. Die regelmäßige Übung in der Arbeitsgemeinschaft, die gewissenhafte Erprobung im Wettkampf und auch die Aufregung vor der Prüfung zahlten sich für alle Beteiligten aus. Schon beim kommenden Training sind die Judokas „berechtigt und verpflichtet" ihre neuen gelben und weiß-gelben Gürtel zu tragen. Mit dieser Prüfung haben die Judokas einen weiteren Schritt auf dem langen „Weg“ des Judosports bewältigt. Bei ihrem Training, jeden Freitag von 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr in der Turnhalle des Konrad-Adenauer-Gymnasiums, freuen sich die Judokas über große, kleine, starke und schwächere Jungen und Mädchen, die mit ihnen diesen olympischen Wettkampfsport erlernen wollen.

 

Text und Bild: Sebastian Schran