Die Mitglieder der beiden Judo-Arbeitsgemeinschaften demonstrieren im Rahmen einer gemeinsamen Gürtelprüfung ihr Können.

An der Gürtelfarbe kann man den Ausbildungsstand eines Judokas erkennen, er gilt als Reifezeugnis dieser Sportart. Für jeden Judosportler ist es deshalb ein besonderes Ereignis, wenn man nach Wochen und Monaten des Trainings in einer Prüfung Würfe, Bodentechniken und Wettkampfsimulationen vorstellen muss. Neben den zahlreichen technischen und körperlichen Fähigkeiten beachten alle Judokas auf ihrem langen und „sanften Weg“, so die deutsche Übersetzung von Judo, auch das Wertesystem und die Etikette ihrer Sportart. Dementsprechend folgt man auch in einer Gürtelprüfung den Idealen des Judogründers Jigoro Kano und achtet auf die Einhaltung von wichtigen Prinzipien wie Selbstständigkeit, Selbstbeherrschung, Mut und gegenseitigen Respekt.

Dass in dieser Sportart auch Hilfsbereitschaft und Wertschätzung eine besondere Rolle spielen, zeigte sich bereits in der Vorbereitung auf den Prüfungstag. In zahlreichen Zusatzangeboten und gemeinsamen Trainingseinheiten begegneten sich die Sportler der „kleinen Judo-AG“, in der alle Schüler bis zur 8. Klasse üben, und die Mitglieder der „großen Judo-AG“, in welcher sich die Schüler bis zur 13. Klasse einmal in der Woche treffen.  Dank der gegenseitigen Unterstützung und durch die vielfältigen Trainings- und Wettkampfpartner konnten sich am Ende 16 Judokas über ihre neue Gürtelfarbe freuen.

Da die beiden Arbeitsgemeinschaften für Jung und Alt, für Groß und Klein sowie für Mädchen und Jungen immer offen sind, ist jedes neue Mitglied herzlich willkommen. Die Judoanzüge werden dafür in der Schule bereitgestellt.

Trainingszeiten:
Jeden Dienstag: 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr in der Turnhalle des KAG Westerburg (Klasse 5-8)
Jeden Freitag: 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr in der Turnhalle des KAG Westerburg (Klasse 9-13)

Text: Sebastian Schran
Bild: Anna-Lena Wehr