Europa-Kandidat Ralf Seekatz besuchte zum EU-Projekttag das KAG Westerburg

Anlässlich des EU-Projekttags gehen jedes Jahr deutschlandweit Politiker in Schulen und diskutieren mit Schülern über Europa. So besuchte MdL Ralf Seekatz an diesem Vormittag unter anderem das Konrad-Adenauer-Gymnasium in Westerburg. Zunächst wurde er vom kommissarischen Schulleiter Holger Peda und Fachlehrer Jan Kraemer begrüßt.

Der EU-Projekttag wird seit der deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2007 jährlich gemeinsam von Bund und Ländern ausgerichtet. Das Ziel des EU-Projekttages ist es, junge Menschen für Europa zu begeistern und ihr Verständnis der Europäischen Union zu vertiefen. Hierfür wurden erneut im gesamten Bundesgebiet Veranstaltungen an Schulen durchgeführt. Im Mittelpunkt stand dabei, dass Schüler mit Politikern auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene sowie mit deutschen Mitarbeitern der EU-Institutionen und der öffentlichen Verwaltung in Deutschland diskutieren können.

Mehr als 100 Schüler hatten sich in der Aula versammelt und freuten über die Möglichkeit, dem Europakandidaten Fragen zu den Auswirkungen des Brexits, der Flüchtlingspolitik, dem Export und vielen anderen aktuellen Themen stellen zu können. Nach einer kurzen Vorstellung seiner Person stand Ralf Seekatz den Schülern gerne Rede und Antwort. „Deutschland allein kann sich in der Welt nicht behaupten“, hob dieser hervor und fügte hinzu: „Wir müssen mit den anderen Ländern zusammenarbeiten und über den Tellerrand hinausschauen“. Angesprochen wurden neben dem Klimawandel, dem Artikel 13 und den zunehmenden Terroranschlägen auch Internet- und Wirtschaftskriminalität. „80 Prozent der deutschen Bürger haben begriffen, dass Europa gut für das Land ist“, so Seekatz.

„Engagiert euch in der Politik und geht zu den Wahlen“, appellierte er an die Schüler und wünschte ihnen für die Zukunft alles Gute.

Text: Ulrike Preis

Foto: Ralf Schmallenbach