Hastings 2017

In der letzten Woche des Schuljahres 2016/17 fuhren wir, einige Schüler der 8. Klassenstufe auf einen spannenden Ausflug nach Hastings. Begleitet wurden wir von den Lehrern Frau Wasem, Frau Kempf und Herr Schmidt. 

Schon um 6 Uhr morgens mussten wir uns vor der Schule aufstellen, um den Bus rechtzeitig zu bekommen, der uns schließlich nach Hastings bringen sollte. Trotz der anfänglichen Müdigkeit freuten wir uns alle auf den bevorstehenden Aufenthalt in England. Auf der Fahrt wurden einige kurze Referate vorgetragen, die wir in den Wochen vor dem Ausflug erarbeitet hatten. Als wir am Abend nach einer langen Anfahrt ankamen, erwarteten uns an dem malerischen Strand bereits unsere Gastfamilien. Diese ließen uns noch am selben Abend in den Genuss der zugegebenermaßen etwas faden englischen Küche kommen.
Am nächsten Tag besuchten wir die Smuggler's Caves, ein Höhlensystem welches vor mehreren Jahrhunderten Schmugglern als Versteck diente. Dieses wurde zu einem Museum umfunktioniert, in welchem man heute viel über das Leben der Schmuggler lernen kann. Danach durften wir uns in Hastings frei bewegen. Die meisten von uns machten sich sofort auf den Weg zum Restaurant Blue Dolphin, um bei dieser Gelegenheit die berühmten Fish and Chips zu probieren.
An Tag 3 fuhren wir morgens mit dem Bus nach Canterbury. Danach ging es mit einem Guide durch die Stadt. Wir haben sehr viel über die Historik Canterburys erfahren. In der Mittagszeit durften wir in Gruppen die Innenstadt erkunden. Nach dem Besuch eines Museums, in dem wir viele Geschichten und Sagen über den Ort hörten, besuchten wir den Abendgesang in der Canterbury Cathedral. Ein paar Stunden später kamen wir dann wieder in den Gastfamilien an und machten uns dort einen schönen Abend.
Der vierte und vorletzte Tag der Studienfahrt war das Highlight der Woche. Die idyllische Küstenstadt Brighton bot viele Einkaufsmöglichkeiten an und mit dem „Observation Tower“ hatten wir eine ausgezeichnete Aussicht über die gesamte Stadt und den schönen Strand. Abends erkundeten wir auch noch die monumentalen Kreidefelsen Südenglands.
Nach einer schönen Woche war es dann leider so weit: der Tag der Abreise war gekommen. Die Woche verlief nahezu perfekt und so musste es natürlich kommen, dass am letzten Tag ein Schüler an der Grippe erkrankte, und die Heimreise nicht antreten konnte. Der Rest von uns konnte ohne Zwischenfälle nach einer 16-stündigen Busfahrt das Ziel, die Schule, erreichen, wo wir nachts noch unsere Zeugnisse in der Aula überreicht bekamen.
Für uns alle ist klar, würden wir die Chance zu einer solchen Reise noch einmal bekommen, würden wir sie definitiv wieder ergreifen!
Von Luis Wisser, Sophia Westphalen und Theresa Baldus