Frankreich-Austausch 2017

Am 15. Mai war es endlich soweit, es ging zum Gegenbesuch nach Genlis in die schöne Bourgogne. Nach der langen Busfahrt wurden wir im Collège Albert Camus herzlich von den französisch Gastschülern und der dortigen Schulleitung begrüßt.

Es gab eine kurze Erfrischung und danach ging es direkt in die Gastfamilien. Dienstags konnten wir uns einen Einblick von dem französischen Schulsystem machen und wurden vormittags offiziell von der Schulleitung und auch von einem Vertreter der Gemeinde mit Verkostung regionaler Spezialitäten begrüßt. Den Nachmittag haben wir in Dijon verbracht und zusammen mit dem Haus Rheinland-Pfalz eine Stadtrallye durchgeführt.
Der Mittwochvormittag stand unter dem Motto „Traditioneller Tanz“, sodass wir unsere Erfahrungen von dem Tanzworkshop in Deutschland wieder aufleben lassen konnten. Dieses Mal wurden wir von einem Ehepaar betreut, das uns neben der Einführung in die Tanzschritte auch noch musikalisch mit alten Instrumenten (Leier und Dudelsack) begleitete. Der Nachmittag stand allen Teilnehmern frei zur Verfügung, sodass man sich in Kleingruppen zusammenfand und z.B. erneut nach Dijon mit den Gastfamilien fuhr.
Am Donnerstag ging es vormittags erneut mit in den Unterricht am Collège und den Nachmittag haben wir am Clos de Vougeot und an einem alten Marmorsteinbruch verbracht. Das Clos de Vougeot hat uns alle durch seinen Charme fasziniert, aber die Malereien am Steinbruch waren das Highlight der Reise. Der alte Steinbruch wurde restauriert und mit sieben gigantischen Kunstwerken verziert, die man nun aktuell besichtigen kann. Der Bürgermeister, der sich dieses Projekt ausgedacht hat, zeigte uns mit viel Begeisterung, wie diese Malereien entstanden sind. In der Zukunft soll dieser Ort für Theateraufführungen, Konzerte und weitere Veranstaltungen genutzt werden können.
Der Freitag begann leider mit Regen, sodass wir unser Programm etwas abändern mussten. Es sollte in den Botanischen Garten von Dijon gehen, bei dem wir viel zur Biene hätten lernen können. Allerdings mussten wir aus wettertechnischen Gründen die Zeit hauptsächlich in den beiden Museen des Gartens verbringen, wo typische Tiere der Region und vieles mehr ausgestellt wurde. Trotz des Regens haben wir dann immerhin noch einen kleinen Exkurs zur Biene machen können. Nachmittags sind wir in die Umgebung von Dijon gefahren (Fontaine de Jouvence) und haben dort ein Land-Art-Projekt durchgeführt. Mit wenigen Hilfsmitteln sind wir in den Wald losgezogen und haben mit Naturmaterialien Kunstwerke erstellt. Dabei sind ganz viele tolle Meisterwerke entstanden, die von den nächsten Wanderern bestimmt bewundert wurden. Glücklicherweise hatten wir am Nachmittag sehr viel Glück mit dem Wetter, da sich erst anschließend eine nächste Regenfront ankündigte. Als wir wieder am Collège ankamen wurden wir bereits von Elternteilen begrüßt, die gemeinsam mit uns einen Raum herrichteten. Bei kleinen Snacks und Getränken betrachteten wir Fotos, die unsere gemeinsame Zeit gut festgehalten haben. Somit ging der gemeinschaftliche Teil des Austauschs zu Ende, sodass wir das Wochenende in den Gastfamilien verbringen konnten.
Sonntags ging es dann früh wieder zurück Richtung Westerburg, wo wir gegen 17 Uhr an der Schule ankamen.
ADL
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