Der Discovery-Truck erneut zu Besuch in Westerburg

Beeindruckende Experimente mit Strom erzeugenden "Grätzel-Farbstoff-Zellen" eröffnen Möglichkeiten angesichts des Klimawandels

Nachdem uns im letzten Jahr Theo Jurriens von der Universität Groningen, Niederlande, aufgrund von Krankheit leider nicht besuchen konnte, war es in diesem Jahr endlich mal wieder so weit. Der Discovery-Truck parkte am 14.06.2017 wieder mit großem fahrerischen Geschick auf dem unteren Schulhof. Es war gar nicht so einfach den mächtigen Truck durch die doch relativ kleine Einfahrt zu bekommen. 

Schüler verschiedener Jahrgangsstufen konnten bei Theo Jurriens und seinem Assistenten im Discovery-Truck wieder auf eindrucksvolle, aber auch lustige Weise etwas über den noch immer von manchen Entscheidungsträgern geleugneten Klimawandel erfahren. Mit ebenso leicht verständlichem wie sehr animierendem Material erläuterte Theo Jurriens und sein Assistent die Bedeutung des Klimawandels gerade für die Niederlande. So wurden dann auch reichlich belustigende Klischees bedient – wie z. B. eine Invasion holländischer Wohnwagen, wenn nach berechneten Klimamodellen - animiert in einem Film - bei weiterer Klimaerwärmung große Landmassen der „Nieder“lande unter dem Meeresspiegel versinken. 

Theo Jurriens und sein Team haben sich hier der Aufklärung verschrieben. Nach einer höchst eindrucksvollen Einführung u. a. durch Filmmaterial ging es dann zur Tat über und unsere Schüler konnten einfache organische Solarzellen, sog. Grätzel-Farbstoff-Zellen, unter fachkundiger Anleitung selbst bauen. In einem anschließenden „Wettbewerb“ ging es dann darum bei unserer Sonneneinstrahlung auf dem unteren Schulhof die höchste Spannung zu erzielen. Dabei gelang es im Laufe des Tages den Schülern des Konrad-Adenauer-Gymnasiums Westerburg auch den Spannungswert, den einst der niederländische König Willem-Alexander bei seinem Besuch im Discovery-Truck erzielte, zu überbieten.

Alles in allem wieder einmal für unsere Schüler eine außerschulische Lerngelegenheit besonderer Güte mit viel Freude am Experiment am Ende des Schuljahres.