Exkursion der Geschichtskurse nach Bonn

Am Mittwoch, den 14. Februar, fuhren die Grundkurse 5 und 8 sowie der Leistungskurs gemeinsam mit den Lehrkräften Herr Bontjer und Frau Leidig bei strahlendem Sonnenschein und eisigen Minusgraden nach Bonn.

Zunächst wurde das Konrad-Adenauer-Haus besucht, wo der erste Bundeskanzler der BRD 1937 einzog und das im Laufe der Jahre Schauplatz bedeutsamer Treffen und Ereignisse war. Beispielsweise besuchte der französische Präsident Charles de Gaulle zwei Mal mit seiner Familie den Kanzler; eine Statue der beiden Staatsmänner befindet sich heute im Garten des Anwesens. Für den Besucher zugänglich sind nur einige Bereiche des Hauses, die jedoch weitgehend original – vom Mobiliar bis hin zu Büchern und Gemälden – erhalten sind. Auch der Pavillon und die Boccia-Bahn im Garten sind zu sehen. Unterhalb des Adenauer-Hauses befindet sich eine Ausstellung, die das Thema "Konrad Adenauer 1876-1967. Rheinländer, Deutscher, Europäer" hat. Zu sehen sind hier vielfältige Exponate, die sich mit dem wechselhaften Leben des außergewöhnlichen Mannes beschäftigen.
Im Anschluss fuhren alle gemeinsam mit dem Bus zum Haus der Geschichte, wo die Schülerinnen und Schüler den Auftrag hatten, sich mit dem Thema „Medien“ zu beschäftigen. Arbeitsteilig ging es beispielsweise um Themen wie „Pressefreiheit und Zensur“, „Die Spiegel-Affäre von 1962“, „Pressekontrolle in der DDR“ oder „Sensationsjournalismus“. In der anschließend noch verbleibenden Zeit konnte das interaktive Museum auf eigene Faust erkundet werden, sodass auch eine eigene Schwerpunktsetzung, je nach individuellem Interesse, möglich war.
Glücklicherweise ohne Stau erreichte man am Nachmittag wieder Westerburg, wo die Exkursion ihr Ende fand.
Text und Bilder: Eva-Maria Leidig