Spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen von autonomen Robotern lieferte beachtliche Bestzeiten

Beim RoboCup 2018 traten in der Aula des Westerburger Gymnasiums erneut Roboterautos mit „künstlicher Intelligenz“ gegeneinander an.

Gebannt verfolgten die zehnten Klassen des Konrad-Adenauer-Gymnasiums den diesjährigen RoboCup-Wettbewerb, in dem selbstgebaute, fahrende Mini-Roboter gegeneinander antreten. In monatelanger Vorarbeit tüftelten sechs Entwicklerteams aus Schülerinnen und Schülern, damit ihr Roboter als Schnellster den kurvenreichen Parcours bewältigt. Auch handwerkliche Geschicklichkeit war gefragt, als es darum ging, Lichtsensoren, Batterien, lenkbare Räder, Motor, Chassis und Computereinheit stabil und leicht zugleich miteinander zu verbinden. Kernstück des Roboterautos ist ein fest eingebauter Arduino-Computer, der auf möglichst intelligente Weise die Informationen der Lichtsensoren verarbeitet und die passenden Impulse an die Antriebs- und Lenkeinheit weiterleitet.

Mit Rat und Tat unterstützten die betreuenden Lehrer Uwe Dietze, Dietmar Rappen und Thomas Seifner die jungen Forscher bei der Entwicklung der kleinen Roboter. Im Wahlfach Naturwissenschaften der Klassenstufen 9 und 10 haben die interessierten Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, sich intensiv mit den technischen Hintergründen von Sensorik und Robotik zu beschäftigen.

Eine eigens gebaute Lichtschranke mit Zeitmesser erfasste am Wettbewerbstag die erreichten Rundenzeiten. Auf einer Leinwand wurden die insgesamt drei Rennläufe pro Team live in der Aula des Gymnasiums übertragen, während die Klassenkameraden ihre Teams laut anfeuerten. Nicht immer verhielten sich die mit künstlicher Intelligenz ausgestatten Rennautos wie erhofft. Die Enttäuschung war bei den Teams hin und wieder groß: Die Bestzeiten der Trainingsläufe konnten bisweilen nicht erreicht werden, weil die Rennroboter eigenwillig die Rennstrecke verließen und in der Aula umherirrten. Dann war die Kreativität der jungen Ingenieure gefragt, um rasch vor der nächsten Runde die Sensoren neu zu justieren oder die Mechanik zu optimieren. Fabio und Niklas (Klasse 10b) freuten sich über die hervorragende Rundenbestzeit von 8,3 Sekunden und erreichten damit den ersten Platz. Mit 9,5 Sekunden lag das Team mit Carla, Helena und Kim (Klasse 10a) knapp dahinter und feierte seinen zweiten Platz. Mit einer Rundenbestzeit von 10,6 Sekunden belegten Michael und Fabian (Klasse 10e) den dritten Platz.

Die betreuenden Lehrkräfte gratulierten den siegreichen Schülerteams und sind schon gespannt auf den RoboCup-Wettbewerb im kommenden Schuljahr, bei dem erneut versucht wird, den schulinternen Rekord mit einer Rundenbestzeit von 5,9 Sekunden zu knacken. Die Schulleitung dankte den betreuenden Lehrkräften herzlich für ihr Engagement und gratulierte den jungen Tüftlern.