Die Theater-AG präsentiert: Endstation

„Wir sind nicht nur für unser Tun verantwortlich, sondern auch für das, was wir nicht tun!“ So lautet die Einsicht der Überlebenden eines Amoklaufs.

Stefan und Kai gehören nicht zu den tonangebenden Cliquen in der Klasse. Als Außenseiter werden sie gehänselt und offen verachtet, ihr gelegentliches Aufbegehren mit Demütigungen, Zerstörung und Schlägen beantwortet. Die Lehrer schauen nicht richtig hin, lassen sich von den Meinungsführern der Klasse Sand in die Augen streuen. Die Eltern haben keine Zeit und andere Sorgen. Nur Evi ist mit Stefan und Kai befreundet und macht sich Sorgen um die zunehmende Frustration und Isolation der Freunde, die sich bald in Zerstörungswut und Hass wandelt: „Wir machen der Sache ein Ende! Wir werden uns rächen, dann könnt ihr uns nicht mehr übersehen, uns schlecht behandeln. Ihr sollt am eigenen Leib erfahren, was ihr uns angetan habt und wir werden euer und unser eigenes, unwürdiges Leben beenden!“