Verkehrserziehung am KAG Westerburg

In der Woche vom 11. bis 15. Juni wurden am Konrad-Adenauer-Gymnasium Westerburg zahlreiche Maßnahmen zur Steigerung der Verkehrssicherheit und der Verkehrserziehung durchgeführt. Am Dienstag, den 12. Juni fand für die kompletten Jahrgangsstufen 10, 11 und 12 ein Aktionstag statt.

Hierbei wurden die Schüler von insgesamt 12 Referenten und Ausbildern der Verkehrswacht, Polizei und DRK an verschiedenen Stationen über die Gefahrenpotentiale im Straßenverkehr aufgeklärt. Theoretische wie praktische Elemente gestalteten diesen Tag für alle Beteiligten sehr abwechslungsreich. Die Stationen beinhalteten zum Beispiel den Gurtschlitten, ein Unfallfahrzeug, den Fahrsimulator oder die Theorie zum Führerschein mit 17 oder die Unfallfolgen aus medizinischer Sicht. Insgesamt erlebten alle Beteiligten einen sehr eindrucksvollen Tag.

Des Weiteren nahmen insgesamt 53 Schülerinnen und Schüler der MSS 12 an einem achtstündigen Verkehrssicherheitstraining am ADAC-Fahrsicherheitszentrum in Koblenz teil. Unter fachmännischer Anleitung wurden die vielfältige und spannende Themen behandelt. Dazu zählten unter anderem „Sitzen, Blicken und Lenken wie Profis und das nicht nur im Slalom-Parcours!“, „Wie bremst man am besten auf glatten und griffigen Straßen?“ oder auch „Plötzlich auftauchende Hindernisse: Ausweichen? Bremsen? Oder beides?“

Am Freitag, den 15. Juni fand dann eine weitere Unfallsimulation am KAG Westerburg statt. Dafür wurde ein Auto von einem Baukran zehn Meter in die Höhe gezogen. Der nachfolgende Aufprall simulierte einen Aufschlag von ca. 50 Stundenkilometern. Insgesamt fünf – täuschend echt geschminkte – Schülerinnen Schüler stellten im Anschluss die Unfallopfer dar und wurden dann von der Freiwilligen Feuerwehr Westerburg und dem DRK Ortsverein Westerburg fachmännisch geborgen. Da diese Aktion während des Abschlusses der diesjährigen Projekttage am Konrad-Adenauer-Gymnasium durchgeführt und moderiert wurde, konnten sehr viele Zuschauer einen nachhaltigen Eindruck von den gravierenden Folgen bei einem Aufprall mit "nur" 50 Stundenkilometern und den Rettungsarbeiten von DRK und FFW gewinnen. Vielleicht konnte diese Simulation auch den ein oder anderen Zuschauer zusätzlich von der wichtigen und lebensrettenden Arbeit der Rettungskräfte überzeugen und denkt zum Beispiel beim nächsten Stau auf der Autobahn an die Rettungsgasse oder unterstützt die örtliche Arbeit dieser wichtigen Vereine.

Organisator der Maßnahmen war Verkehrsobmann OStR Axel Spiekermann, der sich im Anschluss an die jeweiligen Aktionen bei allen Beteiligten mit einem kleinen Präsent für ihre Hilfe und Unterstützung  recht herzlich bedankte. Auch den Firmen Dickopf Bau aus Herschbach sei an dieser Stelle für die Bereitstellung des Autokrans und der Firma Abschleppdienst Müller für das Unfallfahrzeug recht herzlich gedankt!