Ausflug der Klassen 7e und 8b in den LavaDome Mendig

Am 25. Oktober machten die Klassen 7e und 8b einen gemeinsamen Ausflug in den LavaDome. Gegen acht Uhr morgens fuhren wir mit Frau Wasem und Herr Neitzel im Buspark des Konrad-Adenauer-Gymnasiums in Westerburg los, etwa eine Stunde später kamen wir in Mendig an. Erst machten wir einen kurzen Abstecher ins Freiluftmuseum, wo wir diverse Bergbaugeräte ansehen oder frühstücken konnten.

Nach etwa zehn Minuten liefen wir dann los, es waren noch ein paar Meter bis zum LavaDome. Dort wurden wir schon erwartet, zwei nette Museumsmitarbeiter begrüßten uns und führten uns in einen kleinen Kinosaal. Nachdem sie uns die Tagesordnung erläutert hatten, begann ein kurzer Film, in dem uns mithilfe von einem großen Vulkanmodell und diversen 4D-Effekten wie Nebel und Wind viel über die Vergangenheit des Laacher-See-Vulkans gezeigt wurde.
Nach dem Film wurden wir nach Klassen aufgeteilt. Die einen gingen mit einem Museumsmitarbeiter in die Ausstellung im oberen Stockwerk, die anderen durften einen fiktiven Nachrichtenbericht über mögliche zukünftige Ausbrüche des Vulkans in der Eifel ansehen. Nach einiger Zeit tauschten wir: die 7e ging in die Ausstellung und die 8b in den Film.
Kurz darauf trafen wir alle uns vor den Türen des Museums. Nach einer kurzen Pause würden wir in den Basaltkeller, ein unterirdisches Bergwerk, hinabsteigen. Zuvor mussten wir uns jedoch ausrüsten: Jeder Schüler, jede Schülerin und auch die Lehrer mussten eine Hygienehaube und darüber einen gelben Sicherheitshelm anziehen. Außerdem gab es auch Regenmäntel, deren Tragen allerdings freiwillig war. Dann war es soweit: Wir stiegen 150 Stufen hinab und standen schließlich in einer riesigen Höhle. Sofort merkten wir, dass wir unter der Erde waren, denn es war ziemlich kalt. „5 bis 10 Grad etwa“, erklärte der Leiter der Führung. Während er uns durch die Höhle führte, erläuterte er uns ein paar Dinge über den Basaltabbau. An der Decke konnte man deutlich die Überbleibsel der Basaltsäulen erkennen. Hier und da konnte man in den Spalten Fledermäuse erkennen, passend dazu wurde uns erklärt, dass diese Höhle die größte Fledermaushöhle Deutschlands ist. Außerdem wurde sie schon zur Lagerung von Bier genutzt. Wir hätten sicherlich noch viel mehr erfahren können, aber unser Bus wartete. Also zogen wir uns um, bedankten uns für die Führung und liefen zum Bus.
Alles in allem war es ein lehrreicher Vormittag, der gut in unseren Erdkundeunterricht gepasst hat.
Text + Fotos: Janina Nilges, Janine Schmidt (8b)