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Schüler des Konrad-Adenauer-Gymnasiums unterstützten mit der Aktion „Stifte machen Mädchen stark!“ syrische Flüchtlingskinder

Wer kennt das nicht: In Mäppchen oder Schreibtischschubladen liegen längst vergessene, leere Stifte herum. Dass diese alten Stifte durch Recycling auch wieder zu Geld gemacht werden können, war die Grundidee der Aktion „Stifte machen Mädchen stark!“, die vom Weltgebetstags der Frauen initiiert worden ist.

Hamida Hida (links) und Heike Niepel (rechts) freuen sich über den großen Erfolg der Aktion "Stifte machen Mädchen stark!" am Konrad-Adenauer-Gymnasium Westerburg.

Eine große Zahl an Schülerinnen und Schülern des Konrad-Adenauer-Gymnasiums Westerburg sammelte mit und trug eine beachtliche Anzahl alter Stifte mit einem Gewicht von fast 60 Kilogramm zusammen.

Die Idee zu einer Beteiligung an der Aktion hatten Heike Niepel, die sich seit Jahren in ihrem Gymnasium an der Unterstützung von Flüchtlingskindern engagiert und die Nöte der Betroffenen aus vielen Erzählungen gut kennt, und Ricarda Schneider, die zu Beginn der Aktion den Flüchtlingskindern am Westerburger Gymnasium Deutschkurse erteilte. "Die Verständigung und Kooperation von Schülerinnen und Schülern aus unterschiedlichen Kulturkreisen kann nur auf unterster Ebene vor Ort gelingen", betonen die engagierten Pädagoginnen. So wurden mit Begeisterung von Flüchtlingskindern im Deutschkurs die Plakate zur Aktion erstellt und in den Klassen des Gymnasiums präsentiert. Besonders motiviert waren die syrischen Schülerinnen bei der Sache. Sie waren mit der schwierigen Lebenssituation in den syrischen Flüchtlingslagern gut vertraut und wollten helfen, um die Not vor Ort zu lindern.

Die gemeinsame Aktion stieß auf große Resonanz. Gemeinsam mit europaweit tausenden weiteren Helfern trugen Heike Niepel, Ricarda Schneider und ihr Team mit ihrer Aktion am Konrad-Adenauer-Gymnasium dazu bei, dass insgesamt etwa 25 Tonnen alte Stifte zu einer Recyclingfirma geschickt werden konnten. Aus dem Erlös sowie weiteren Spenden wurde eine Projektsumme von 33.000 Euro erreicht, die syrischen Mädchen mit ihren Familien in Flüchtlingslagern im Libanon zugute kommen.