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Studientag zum Thema Feedback

Der diesjährige Studientag für die Lehrerinnen und Lehrer des Konrad-Adenauer-Gymnasiums stand unter dem Motto „Ausbau der Feedbackkultur“: Spätestens seit der Hattie-Studie ist der positive Effekt von Feedback sowohl auf die Unterrichtsqualität als auch auf den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler nachgewiesen.

Ausgehend von vereinzelten Evaluationsmaßnahmen in den vergangenen Jahren wurden an diesem Studientag unterschiedliche Feedbackformen und -methoden vorgestellt mit dem Ziel diese zukünftig verstärkt zu nutzen, um den Unterricht am Konrad-Adenauer-Gymnasium weiter zu optimieren.
Professor Dr. Claus Buhren von der Deutschen Sporthochschule in Köln – ein ausgewiesener und anerkannter Fachmann auf dem Gebiet der Schulentwicklung – referierte zu Beginn des Studientages zu „Feedback in der Schule“, wobei er in seinem interessanten und kurzweiligen Vortrag besonders auf die Veränderung der Unterrichtspraxis durch Feedback einging.
Im Anschluss an das Impulsreferat ging die Arbeit in vier verschiedenen Workshops weiter:
•    Dirk Groß vom Pädagogischen Landesinstitut gestaltete eine Einführung in InESonline, ein webbasiertes Evaluationsinstrument des Landes Rheinland-Pfalz, das es ermöglicht Onlinefragebögen anzulegen und für Befragungen zum eigenen Unterricht zu nutzen.
•    Die Kolleginnen Stefanie Buchmayer und Sabine Wasem sowie der Kollege Stefan Neitzel widmeten sich in ihrem Workshop dem Thema Schüler-Lehrer-Feedback, indem sie die Funktionen von Unterrichtsfeedback und vielfältige Feedbackmethoden vorstellten sowie Regeln für Feedbacknehmer und -geber thematisierten.
•    Der Workshop „Kollegiale Unterrichtshospitation“, das heißt einzelne Lehrer besuchen sich gegenseitig in ihrem Unterricht und geben sich Rückmeldungen zu vorher vereinbarten Beobachtungsschwerpunkten, wurde von Prof. Dr. Buhren geleitet.
•    Die Frage „Was ist gute Schulleitung?“ beschäftigte die Teilnehmer des Workshops Leitungsfeedback: Die Antworten auf diese Frage bildeten die Grundlage für einen Fragebogen, der zukünftig eine neue Art der Rückmeldung des Kollegiums an das Schulleitungsteam ermöglichen soll.
Nach einem Galleriegang – hier stellten die einzelnen Workshops ihre Ergebnisse vor - am Nachmittag und einem durchweg positiven Feedback der Kolleginnen und Kollegen zu diesem Tag beschloss der neue Schulleiter, Herr Thomas Wittfeld, diese Veranstaltung mit Dankesworten an die Referenten sowie an Herrn Peter Seelbach für die Vorbereitung.
Der Studientag und damit das Thema „Ausbau der Feedbackkultur“ sind eingebunden in das Schulentwicklungsprogramm „Exzellenten Schulen des Deutschen Schulpreises 2018“, an dem das Konrad-Adenauer-Gymnasium seit diesem Schuljahr teilnimmt: Ausgangspunkt dieser Entwicklung war die durch die Schülervertretung initiierte Bewerbung zum Deutschen Schulpreis 2018, mit dem Ergebnis, dass das Konrad-Adenauer-Gymnasium als einzige rheinland-pfälzische Schule zum Kreis der besten 50 Schulen Deutschlands zählt. Auf Empfehlung der Vorjury nutzte unsere Schule die Chance, in den Kreis der „Exzellenten Schulen“ aufgenommen zu werden. Der Kreis der „Exzellenten Schulen“ umfasst im Wesentlichen die TOP 20 Schulen, die beim Deutschen Schulpreis platziert sind, und bis zu sechs weitere Bewerberschulen. Mit der Empfehlung verbunden ist die Aufnahme in das zweijährige, von ausgewiesenen Experten begleitete Entwicklungsprogramm. Gemeinsam mit der Robert-Bosch-Stiftung als Initiatorin des Deutschen Schulpreises haben wir die drei folgenden Zielvereinbarungen geschlossen, an denen wir bis zum Jahr 2020 arbeiten wollen, um so die Unterrichtsqualität am Konrad-Adenauer-Gymnasium weiterzuentwickeln und zu optimieren:
•    Handlungsfeld „Demokratie und Partizipation“
•    Handlungsfeld „Erwachsen werden in Verantwortung für andere und mich“
•    Handlungsfeld „Ausbau der Feedbackkultur“