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„Räuber. Schiller für uns“ – Aufführung der Theater-AG des KAG Westerburg 25. Mai um 19.00 Uhr

„Die Räuber“ ist das erste veröffentlichte Drama von Friedrich Schiller. Es wurde 1781 zunächst anonym veröffentlicht, dann am 13. Januar 1782 in Mannheim uraufgeführt, wo es für nationales Aufsehen sorgte und Schiller schlagartig berühmt machte.

Das Drama schildert die Rivalität zweier gräflicher Brüder: Auf der einen Seite der von seinem Vater geliebte, intelligente, freiheitsliebende spätere Räuber Karl Moor, auf der anderen Seite sein kalt berechnender, unter Liebesentzug leidender Bruder Franz, der auf Karl eifersüchtig ist und das Erbe seines Vaters an sich reißen will. Beide Brüder lieben zudem dieselbe Frau.

Dieses Drama von Friedrich Schiller  versetzt Marlene Skala in die heutige Zeit und macht dabei aus einem „Männerstück“ ein „Frauenstück“. Franziska und Charlotte sind die Töchter des selbstgefälligen Schriftstellers Maximilian Moor. Während Charlotte ein wildes Leben in der Großstadt führt, ist ihre Schwester Haushälterin, Sekretärin und Vertraute ihres Vaters in einem. Zudem ist sie rasend verliebt in den ehemaligen Liebhaber ihrer Schwester, der von ihr allerdings nichts wissen will. Da kündigt Charlotte ihre Rückkehr und mögliche Versöhnung mit der Familie an. Aus Eifersucht hintertreibt Franziska dieses Vorhaben und verletzt mit einem fingierten Brief des Vaters Charlotte so sehr, dass diese alle gesellschaftlichen Brücken hinter sich abbricht ...

„Räuber. Schiller für uns“ orientiert sich allerdings nicht nur bei der Handlung und der Figurenkonstellation an Schillers Drama, sondern verwendet stellenweise auch Schillers Originaltext, der vom Bandenmitglied Nell, einer Schauspielerin, gesprochen wird.

Wer diese zeitgemäße Darstellung der bereits bei Schiller gezeigten Konflikte miterleben möchte, ist herzlich eingeladen zur Aufführung des Dramas am 25. Mai 2019 um 19 Uhr in der Aula des Konrad-Adenauer-Gymnasiums.