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Das Konrad- Adenauer-Gymnasium auf den Spuren der Landespolitik

Am 12. November 2019 begaben sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9b und 9d, wie bereits am 6. November 2019 die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9a und 9c, auf die Spuren der rheinland-pfälzischen Landespolitik nach Mainz.

Nach der Begrüßung im Steinhaus des Landemuseums, dem provisorischen Plenarort des Landtags, informierten die Mitarbeiter des Besucherdienstes über den Ort und seine Geschichte. Dabei wurde auch kurz der Stand der Renovierungsarbeiten im eigentlichen Landtag angesprochen. Zum Einstieg in das Rollenspiel wurden die Schülerinnen und Schülern über die Aufgaben und die Arbeit der Abgeordneten informiert.
Darauf aufbauend erfolgte die Aufteilung in drei Fraktionen und die Wahl von Fraktionsvorsitzenden. Anschließend wurden Vorschläge für Landtagspräsidenten und Stellvertreter gemacht und die Arbeit zur Vorbereitung der Plenumsdebatte begann. Dabei traten schnell Fragen nach Fraktionsdisziplin und Arbeitsaufteilung auf, sodass den Schülerinnen und Schülern die Probleme des Alltags eines Politikers deutlich wurden.
Nach der konstituierenden Sitzung, in der die Schülerinnen und Schüler den Landtagspräsidenten und die Ministerpräsidentin wählten und die Landesregierung bestätigten, folgte eine Plenarsitzung zu einem Gesetzesentwurf der Fraktion blau, die die eingeschränkte Legalisierung von Canabis forderte. Im Anschluss an die einleitenden Reden der Fraktionsvorsitzenden kam es zu einer interessanten Aussprache, in deren Verlauf die Redner unterschiedliche Vor- und Nachteile einer Legalisierung kritisch beleuchteten.
Im Anschluss an eine Sitzungspause, in der die Fraktionen sowohl intern als auch mit den anderen Fraktionen diskutierten und Kompromisse suchten, kam es zu einer weiterführenden Debatte, an die sich die Abstimmung anschloss. Der Antrag der Fraktion Orange, der eine Legalisierung von Canabis nicht vorsah, wurde dabei knapp abgelehnt, während der Antrag der Regierungskoalition angenommen wurde.
Anschließend wurde das Rollenspiel evaluiert und ausgewertet. Dabei zeigte sich, dass die Schülerinnen und Schüler viel über den politischen Alltag und die Vorgänge in der Landespolitik gelernt haben und sie sich das Lob durch die Mitarbeiter des Besucherdienstes erarbeitet hatten.
Dabei wurde natürlich auch darauf eingegangen, was im politischen Alltag anders ist, als es in einem solchen Planspiel dargestellt werden konnte.