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Die Klasse 8a lässt die Zwanzigerjahre Revue passieren – Besuch des Musicals „Chicago“ begeistert

Nachdem wir, die Klasse 8a, uns im Unterricht eingehend mit dem Thema „Musical“ und speziell mit der Story und Musik von „Chicago“ aus der Feder von John Kander beschäftigt hatten, sahen wir alle gespannt unserem Ausflug nach Koblenz entgegen. Mit dem Bus fuhren wir mit unserer Musiklehrerin Frau Pauly-Marz und in Begleitung von Frau Weber zunächst nach Montabaur. Am Bahnhof angekommen gingen wir die wenigen Meter zu Fuß durch die Innenstadt zur Pfarrkirche St. Peter in Ketten, um dort die Orgel zu besichtigen.

Wir waren alle erstaunt, als wir von Bezirkskantor Herrn Loheide erfuhren, dass die Orgel aus über 2000 „Pfeifen“ aufgebaut ist. Ebenso interessant für uns war es, die vielen verschiedenen Register und Funktionen der Orgel kennenzulernen. Dabei durften wir über eine Leiter auch einen Blick ins Innere des Instrumentes werfen.
Während des Orgelvortrags bewegten wir uns in der Kirche an verschiedene Orte und konnten so wahrnehmen, wie sich der Ton verändert.
Am Ende der einstündigen Besichtigung sangen wir gemeinsam den Song „Memory“ aus dem Musical „Cats“ und wurden dabei von Herrn Loheide an der Orgel begleitet.

Nach einer kleinen Frühstückspause ging es mit dem Bus weiter nach Koblenz ans Theater, wo wir an einem Tanzworkshop teilnahmen.                                                      Nach ein paar Auflockerungsübungen erstellten wir schließlich gemeinsam eine kleine Choreographie unter Anleitung der Tanzpädagogin des Theaters und hatten dabei alle eine Menge Spaß.
Die Mittagspause nutzten wir, um in unseren Kleingruppen gemeinsam etwas essen oder auch shoppen zu gehen.
Um 15.00 Uhr versammelten wir uns wieder alle vor dem Theater und wurden nun in einer 90-minütigen Führung durch die Theaterpädagogin des Hauses über die Geschichte des Theaters informiert.
Wir erhielten Einblicke hinter die Kulissen und in die verschiedenen Arbeitsbereiche. In der „Maske“ konnten wir einem Maskenbildner bei der Arbeit über die Schulter schauen und diesem ein paar Fragen stellen. Auf unserer Besichtigungstour überquerten wir auch die Bühne. Dabei erfuhren wir, dass bei der aktuellen Produktion die Drehbühne zum Einsatz kommen wird. Außerdem warfen wir einen Blick in die Inspizienten-Kammer. Die Inspizientin ruft z.B. die Darsteller während der Aufführung rechtzeitig auf die Bühne und gibt Anweisungen an die Techniker, wovon das Publikum aber nichts mitbekommt. Wir gingen weiter durch die Schreinerei, die Malerwerkstatt, sahen in den Orchestergraben und besichtigten die Kostümabteilung.
Danach hatten wir noch einmal Freizeit und spazierten in unseren Gruppen durch die Koblenzer Fußgängerzone.
Der Höhepunkt unseres Ausfluges war schließlich der Besuch des Musicals „Chicago“. Elegant gekleidet nahmen wir um 19.15 Uhr unsere Plätze auf der Empore ein und warteten gespannt darauf, dass es endlich losging.
Die Aufführung begeisterte uns alle gleichermaßen: angefangen von den Darstellern, welche Sänger, Tänzer und Schauspieler in einer Person sind, über das Zusammenspiel aller Beteiligten – den Licht- Bühnen- und Tontechnikern bis hin zu den Musikern der Rheinischen Philharmonie – alles überzeugte und fesselte uns von Anfang bis Ende.
Wir fuhren mit vielen tollen Eindrücken zufrieden zurück nach Westerburg und bedankten uns herzlich bei unserer Klassenlehrerin für diesen coolen und schönen Tag, den wir alle nicht so schnell vergessen werden.

Noah Kunert und Malte Schoppa (8a)