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19.03.2021: Abiturfeier in der Aula des Konrad-Adenauer-Gymnasiums

„Abikropolis – Die Götter verlassen den Olymp“, so lautete das diesjährige Motto des Abiturjahrgangs am Konrad-Adenauer-Gymnasium Westerburg, welches die Schülerinnen und Schüler in ihrem letzten Jahr an der Schule begleitete. Damit verließ ein Jahrgang die Schule, dessen Schulalltag seit über einem Jahr von ganz besonderen Umständen geprägt wurde.

Auch für die Abiturfeier mussten neue Wege gefunden werden, um die Einhaltung der aktuellen Hygienevorschriften zu gewährleisten. Im Gegensatz zu den vorangegangenen Jahren wurden die Abiturientinnen und Abiturienten auf zwei Gruppen aufgeteilt und kamen dadurch entweder im ersten Block von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr oder im zweiten Block von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr für die Zeugnisübergabe in die Schule. Den Eltern wurde die Möglichkeit geboten, per Livestream von zu Hause an der Veranstaltung ihrer Kinder teilzunehmen.

In beiden Teilveranstaltungen führte Frau Pauly-Marz mit dem am Klavier wiedergegebenen Lied „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ von Karel Svoboda in den feierlichen Nachmittag ein. Im Anschluss begrüßte Schulleiter Thomas Wittfeld die Anwesenden. Dabei gratulierte er den frisch gebackenen Abiturientinnen und Abiturienten zur bestandenen Abiturprüfung und hob zudem die kreativen Lösungen hervor, mit denen sie den besonderen Herausforderungen einer Zeugnisübergabe in Corona-Zeiten begegnet waren. Wittfeld betonte, dass die Antwort auf die Frage, wie besonders man selbst als Mensch ist, auf keinem Zeugnis gefunden werden könne und sich Besonderheit auch nicht mit materiellen Dingen messen lasse. Der Schulleiter wies in diesem Punkt auf ein anderes Verständnis von Besonderheit hin. „Besonders ist auch das Einzigartige, und einzigartig werdet ihr vor allem durch die Menschen, für die ihr wichtig seid.“ Vor dem Hintergrund des zurückliegenden Lockdowns wünschte er den Anwesenden, die Besonderheit auch wieder in den bisherigen Selbstverständlichkeiten zu sehen, die uns umgeben. „Träumt groß. Arbeitet hart. Denkt selbstständig. Liebt, was ihr liebt und wen ihr liebt, mit all eurer Kraft“, verabschiedete sich Wittfeld von den Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrgangs 2021.

In einer gemeinsamen Videoansprache begrüßten danach die Stammkurslehrerinnen und Stammkurslehrer der Jahrgangsstufe 13 den Abschlussjahrgang. Sie riefen den Anwesenden noch einmal die vielen Dinge in Erinnerung, auf die die Abiturientinnen und Abiturienten in diesem Jahr verzichten müssen und wünschten diesen zum Abschluss ihres Grußwortes alles Gute auf ihrem zukünftigen Lebensweg. Nach dem Stück „Auf uns“ von Andreas Bourani, gespielt auf Geige und Klavier von Salome Wolf und Max Barth in Block 1 beziehungsweise einem Klavierbeitrag von Daniel Baumgärtner in Block 2, richteten Luisa Steudter, Michael Heisters und Tobias Hastrich als Vertreter der Schülerschaft das Wort an die anwesenden Gäste. Heisters zog ein ausgesprochen positives Resümee seiner Zeit am Konrad-Adenauer-Gymnasium und charakterisierte seinen Jahrgang mit den drei Begriffen Entwicklung, Freundschaft und Corona. „All das und vieles mehr macht uns zu den Abiturienten, die wir sind. Wir haben einiges durchgemacht und keiner kann abstreiten, dass nicht selten über uns ein Damoklesschwert schwebte - aber all diese Höhen und Tiefen haben zu unserer Entwicklung beigetragen und uns irgendwie auch einzigartig gemacht“, fassten die Vertreter der Schülerschaft das Erlebte in ihrer Schulzeit zusammen. 

In einer kurzen Videobotschaft richtete anschließend das Schülersprecherteam das Wort an die Abiturientinnen und Abiturienten und sprach dem Abschlussjahrgang seine Glückwünsche aus. Nachdem der Nachmittag mit der Übergabe der Abiturzeugnisse seinen Höhepunkt erreicht hatte, wurden zahlreiche Schülerinnen und Schüler für ihre herausragenden fachlichen Leistungen und ihren besonderen Einsatz geehrt. Mit dem Buchpreis der Ministerin für besonderes Engagement für die Schulgemeinschaft wurde Luisa Steudter ausgezeichnet. Den Preis für das beste Abitur erhielt Maximilian Kaiser. Für herausragende Leistungen in den einzelnen Fachbereichen wurden außerdem Elisa Geibert in Englisch und Sozialkunde, Moritz Wüst in Erdkunde, Sophie Hommrich in Spanisch, Michael Heisters in Geschichte und Musik, Dilara Voss in Philosophie, Robin Müller in Biologie und Deutsch, Tobias Hastrich in Mathematik und Salome Wolf in Französisch ausgezeichnet. Jakob Heisters erhielt zudem eine Würdigung seiner besonderen Leistungen durch den Landesmusikrat. Der Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker für herausragende Leistungen im Fach Chemie ging an Maximilian Kaiser, Robin Müller und Philipp Gros. Die Deutsche Physikalische Gesellschaft zeichnete außerdem Marla Rudolph, Louis Klöckner, Niklas Kahl, Louis Gros, Fabio Rickes und Justin Kutsche aus.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine Ballonaktion, bei der die Abiturientinnen und Abiturienten auf dem Schulhof Luftballons mit einem selbst entworfenen Flyer sowie einer persönlichen Nachricht steigen ließen.

Öffnet internen Link im aktuellen FensterDen Bericht mit weiteren Bildern und einem Video der Veranstaltung finden Sie hier.

Text: Andreas Speier

Fotos: Christoph Simon