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15.07.2021: Jüdisch-christlicher Dialog

In den letzten Wochen haben wir uns in der Religionsgruppe 5 ausführlich mit dem Thema Judentum auseinandergesetzt. Ein Höhepunkt war der Besuch von Frau Hörle, jüdische Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Limburg e.V., einer Jüdin, die in Israel Haifa geboren ist und regelmäßig Zeit in ihrem Familienhaus und dem Land Israel verbringt.

Im Vorfeld hatten wir uns viele spannende Fragen überlegt, die Frau Hörle uns sehr anschaulich beantwortet hat. Zum Beispiel wollten wir wissen, wie und wann das Judentum entstanden ist und ob man überall eine Kippa trägt oder warum ein Chanukkaleuchter 8 Arme und eine weitere Kerze (=Diener) hat. Auch bezüglich der Regeln und Gebote am Sabbat hatten wir viele Fragen.

Frau Hörle hatte einen ganzen Koffer voller Gegenstände aus dem Judentum mitgebracht, von denen wir viele aus der Nähe betrachten und anschauen durften. In dem Koffer waren Kippas, verschiedene Leuchter, eine Torarolle, einen Zeigefinger zum Lesen der Tora und vieles mehr.

Es war eine sehr lehrreiche und kurzweilige Stunde. Die Zeit verging wie im Flug und wir hatten noch so viele Fragen, dass Frau Hörle sogar eine zweite Stunde kam, um alle unsere Fragen zu beantworten.

In der zweiten Stunde lag der Schwerpunkt auf dem Ablauf des Sabbats; es war für uns alle eine sehr eindrucksvolle Stunde und auch dieses Mal reichte die Zeit kaum aus.

Vielen Dank an Frau Hörle und ihren Mann, der sie begleitet hat!

Text und Bild: Bettina Bathe