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14.10.2022: Besuch des „Freundeskreis Westerwald“, Verein für Suchtkrankenhilfe und Ihre Angehörigen

Im Rahmen der Projektwoche durfte das Projekt „Suchtprävention“ unter der Leitung von Frau Zimmer und Frau Keller am 14.07.2022 mehrere Mitglieder des „Freundeskreis Westerwald“ im Konrad-Adenauer-Gymnasium empfangen.

Vorangegangen war die Ausbildung der Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 10 und 11 zu Jugendscouts, welche von Herrn Kuhmann vom Diakonischen Werk geleitet wurde. Die wissbegierigen Schüler hatten sich in einem eintägigen Kurs über die zahlreichen Gefahren verschiedener Rauschmittel informiert, wobei der Fokus auf der „Volksdroge“ Alkohol lag.

Der Freundeskreis Westerwald ist eine uneigennützig organisierte Selbsthilfegruppe für diverse Rauschmittel, welche ihre Mitglieder und deren Familien bei der Überwindung der Suchterkrankung und vor allem bei der Prävention von Rückfällen zu Drogen unterstützt. Der Freundeskreis hat es sich zur Aufgaben gemacht, suchtkranken Mitgliedern im weiteren Umgang mit der Erkrankung im Alltag zu helfen.

Der Freundeskreis Westerwald war freundlicherweise bereit, den Jugendscouts bei zahlreichen Fragen Antworten zu liefern und hauptsächlich ihre eigenen Geschichten zu teilen, was den Schülern besonderen Bezug zu Opfern einer Sucht sowie ein viel tiefgründigeres Verständnis der Umstände, unter denen man in eine solche Sucht geraten kann, vermitteln konnte. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekts gaben eine durchweg positive Rückmeldung zu dem Erlebnis ab und bestätigten, dass ein solches Gespräch ihnen geholfen hat, Süchte und ihre Gefahren besser zu verstehen, aber auch zu realisieren, wie man Bekannten in solchen Fällen am besten helfen kann.

Auch die Gesprächspartner des Freundeskreises Westerwald freuten sich, dass sie ihre Geschichten mit einem Mehrwert für die jüngere Generation teilen konnten und neugierige Schülerinnen und Schüler sich schon frühzeitig mit diesen Themen auseinandersetzen können. So wurde von beiden Seiten bekräftigt, dass ein solches Gespräch als Teil der Schulbildung für jeden Schüler sinnvoll wäre.

Noch einmal vielen Dank an die Teilnehmer des Freundeskreises sowie Frau Zimmer und Frau Keller, die all dies ermöglicht haben.

Text: Katrin Keller