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Studien- und Berufsinformationsmesse 2012

Viele Schülerinnen und Schüler machen sich Gedanken um ihren Traumberuf und bedenken die Wege, über die man dazu gelangen könnte. Die Studien- und Berufsmesse am Konrad-Adenauer-Gymnasium bot die Gelegenheit von den Erfahrungen der Studierenden, Auszubildenden oder im Beruf tätigen zu profitieren und Wegweiser zu erhalten.

Herr Prof. Scheuermann, Professor für Bild- und Signalverarbeitung an der Universität Leipzig, stellte in seinem einleitenden Vortrag die fünf wichtigen Kriterien für den Studienerfolg vor. Er veranschaulichte, wie Neugier, Selbstständigkeit, Durchhaltevermögen, Selbstdisziplin und Selbstbewusstsein den Studienerfolg ermöglichen. Die Universität mache nur Angebote, die auch ein neugieriges und selbstständig arbeitendes „Landei“ aus dem Westerwald selbstbewusst nutzen könne, um erfolgreich zu werden.

In den Workshops wurden viele Berufe von ehemaligen Schülerinnen und Schülern vorgestellt. Sportreporter Boris Büchler, und Geburtstagskind Lea Schmidt, Redakteurin bei SuperRTL, sowie Studentin Madeleine Petry stellten das Berufsfeld des Journalismus vor, in dem jährlich etwa 4.000 bis 6.000 gut ausgebildete Journalisten den Markt bereichern. Als „Traumjob mit Nebenwirkungen“ beschrieb Büchler sein Betätigungsfeld und wollte die Zuhörenden vor Illusionen bewahren. Wer da mit Leidenschaft arbeitet, wird gut sein. Eine Fernsehkarriere sei dennoch nicht planbar und verlange private Einschränkungen. „Ich bin demütig, dass ich das machen darf“, war dennoch sein persönliches Fazit.

Alexandros Milanowski, Copilot bei der Lufthansa, hatte umfangreiches, interessantes Informationsmaterial zum Beruf des Piloten im Gepäck. Er zeigte am Beispiel des Einsatzplans der Langstreckenpiloten, dass auch in diesem Beruf neben anderen Eigenschaften große Einsatzbereitschaft gefordert wird.

Professor Scheuermann wurde in seinen Ausführungen über das Studium der Informatik unterstützt von Christian Horz, der in Koblenz dieses Fach studiert.

Zusammen mit der Referendarin Sarah Schneider stellte die Dozentin an der Universität Gießen Dr. Katja Ferger berufliche Perspektiven vor, die ein Sportstudium für den Lehrerberuf und außerschulische Betätigungsfelder bietet.

Ein Traumberuf, der ein Leben lang einen sicheren Arbeitsplatz bieten soll, daneben die Verwirklichung privater Pläne und die realistische Einschätzung des persönlichen Potentials bedeutet für viele, dass sie „normale“ Berufe bevorzugen. So hatten die Steuerberaterin Franziska Burk, Christiane Schmitz und Kristina Heidrich von der Kreissparkasse, dazu Verwaltungsinspektorin Laura Horz von der Kreisverwaltung Montabaur interessante Informationen z.B. zu Bachelorabschlüssen und Ausbildungswegen, die zu sicheren Arbeitsplätzen in Branchen mit hohem Nachwuchsbedarf führen.

Auch aus dem naturwissenschaftlichen Bereich gab es viele interessante Berufe zu entdecken. So informierte Regina Fuchs von der Universität Siegen über Forschung in Oberflächen- und Nanotechnologie, Gregor Hidde von der SMS Siemag über das duale Studium der Elektrotechnik mit Schwerpunkt der Stahlherstellung und Studentin Melanie Rosenkranz über das Studium der Bioverfahrenstechnik.

Fabian Meurer berichtete über Erfahrungen bei der Ausbildung und  bei Einsätzen der Bereitschaftspolizei, Joschka Wirtz und Oberleutnant Markus Lackmann über Studium und Karriere bei der Bundeswehr.

Natürlich fand das Jurastudium mit interessanten Berufen ebenfalls Anklang bei den Schülern, über das Frau Dr. Sibylle Dünnes-Zimmermann als „gestandene“ Richterin und Julia Sörger, die sich bereits im 1. Staatsexamen an der Uni Trier befindet, berichteten.

Jutta Meurer

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