Bedarf die Gesellschaft einer Identität oder besser einer Integrität? Wie wichtig ist Wahrheit für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, und wie wird sie gefunden? Und warum haben Autokratien keine Zukunft, auch wenn sie aktuell auf dem Vormarsch sind? Alle wollen in unserer Gesellschaft gesehen und verstanden werden, aber die wenigsten wollen sehen und verstehen – ein krasses Missverhältnis. Viele haben nur sich im Blick, aber der Gesellschaft liegt nicht Selbstverwirklichung, sondern Beziehungsverwirklichung zugrunde.
Die Gesellschaft lebt von Bürgern, denen nicht alles egal ist und die Sorge für sie tragen. Höchste Zeit, das Wort „bürgerlich“ zu rehabilitieren, das einst in Verruf gebracht worden ist. Und wie umgehen mit Wutbürgern? Es gibt etwas, was trotz allem verbindet: Die kleinen und großen Lebensfragen!
Wilhelm Schmid lebt als freier Philosoph in Berlin und kann auf eine umfangreiche Vortragstätigkeit im In- und Ausland zurückblicken. Viele Jahre lehrte er Philosophie als Professor an der Universität Erfurt und war zusätzlich als Gastdozent in Lettland und Georgien sowie in der Schweiz tätig.
Im Rahmen der Westerburger Gespräche wird Wilhelm Schmid am 24. September 2026 zu Gast in der Aula des Konrad-Adenauer-Gymnasiums Westerburg sein. Der Vortrag beginnt um 19:30 Uhr, der Einlass startet um 19:00 Uhr. Karten für die Veranstaltung kosten 10,00 Euro und sind ab sofort im Sekretariat der Schule oder in der Buchhandlung Logo, Bahnhofstraße 4, 56457 Westerburg erhältlich. Darüber hinaus können Karten unter der Adresse fischer51(at)online.de zur Abholung an der Abendkasse reserviert werden. Für Jugendliche unter 18 Jahren ist der Eintritt frei. Aufgrund des begrenzten Platzangebots ist jedoch auch für diese Personengruppe eine Eintrittskarte erforderlich, die in der Schule erhältlich ist.
Text: Andreas Speier und Heinz Fischer
Bild: Zur Verfügung gestellt von Wilhelm Schmid
