Angeleitet wurden sie dabei durch die Biologielehrkräfte der Jahrgangsstufe 7, sowie die Kooperationslehrkräfte des Schulsanitätsdienstes (Frau Kolb, Frau Hörter und Herr Kraemer), die bereits im Juli des vergangenen Schuljahres gemeinsam mit der gesamten Fachschaft Biologie die Multiplikatorenschulung absolviert hatten.
In einer Theorie-Stunde lernten die Schülerinnen und Schüler zunächst, warum im Falle eines Herz-Kreislauf-Stillstands schnelles Handeln geboten ist, und erarbeiteten in Form einer Gruppenarbeit die drei notwendigen Schritte „Prüfen“, „Rufen“ und „Drücken“. In den beiden folgenden Praxis-Stunden übten die Schülerinnen und Schüler die erlernten Schritte zur Durchführung der Herzdruckmassage an den 15 von der Björn Steiger Stiftung gestifteten Übungspuppen. Neben den Biologie- und Kooperationslehrkräften wurden sie dabei auch durch drei bis vier ausgebildete Schüler-Sanitäter unterstützt, die auf die korrekte Durchführung achteten und bei Fragen weiterhalfen. Neben der Herzdruckmassage wurde in der zweiten Theorie-Stunde auch die stabile Seitenlage, welche bei der Versorgung eines bewusstlosen, aber noch atmenden Patienten zum Einsatz kommt, sowie der Einsatz des AED geübt.
Die Kooperationslehrkräfte sind begeistert vom Engagement der jungen Ersthelfer und potenziellen Lebensretter und danken den Schüler-Sanis, die uns bei der Ausbildung der neuen Lebensretter tatkräftig unterstützt haben. Besonderer Dank gilt unserem Ausbildungsbeauftragten des DRK Kreisverbandes Westerwald, Jochen Wihl, der uns stets mit Rat und Tat zur Seite steht, sowie der Björn Steiger Stiftung, ohne deren großzügige Materialspende in Form von 15 Übungspuppen, einem Übungs-AED und einem einsatzfähigen AED, die Durchführung dieses lohnenden Projekts nicht möglich gewesen wäre.
Auch in Zukunft wird „Retten macht Schule“ ein fester Bestandteil des Biologieunterrichts der Jahrgangsstufe 7 sein.
Text und Bilder: Kathrin Kolb
