Schülervertretung

Schülersprecher

Eileen Metternich, Merlin Pott, Sophie Baldus

Mail-Adresse

sv@kag-westerburg.de

Oberstufensprecher

Robin Fasel, Marc Schilling, Philip Schwickert

Kassenwart

Joel Maxaner

Kassenprüfer

Sarah Kexel, Cosima Seck 

Schriftführer

Lea Wagner, Virginia Cipper

Festausschuss

Helena Borgers, Melissa Löffler, Hannah Brandenburg 

Schulausschuss

Anna-Lena Bergmann, Malte Preis, Jenny Bergmann, Victoria Bastian

Schulbuchausschuss

Laura Ferger, Anna Steinebach, Maria D`Ambrosio

Nachhilfekoordination

Jannik Habel

Kickerteam

Jonathan Kloft, Emre Özkök

Termin-Koordination

Aaron Weyand, Jonas Heck

Verbindungslehrer

Frau Wasem, Herr Schran


Schülervertretung strukturiert ihre Arbeit bei den Demokratie-Tagen in Limburg

Der Anfang des Wochenendes zum 01. September bedeutete für die neuen Mitglieder der Schülervertretung (SV) eineinhalb Tage des Kennenlernens und des Planens. Unter der Leitung von Herrn Schran und Frau Wasem fuhren die knapp 30 Schüler und Schülerinnen des Konrad-Adenauer-Gymnasiums nach Limburg in die Jugendherberge, um sich mit den wichtigen Themen der Zukunft und der bevorstehenden SV-Arbeit zu beschäftigen. 

Trotz anfänglicher Orientierungsschwierigkeiten, fanden sich die Jugendlichen in der Jugendherberge ein, wo es direkt mit ein paar Kennenlernspielen losging. Nachdem die Zimmer verteilt und eingerichtet waren, wurden die ersten Gruppenspiele gespielt. Diese dienten nicht nur dazu, die einzelnen Charaktere besser kennen zu lernen, sondern ebenso, um eine gute Gruppendynamik entwickeln zu können. In den darauf folgenden Besprechungen wurde auf das Verhalten des Einzelnen im Team eingegangen und dann hinsichtlich der Leitfrage „Was sagt euer Verhalten über euch und die Gruppe aus?“ auf Gelungenes, aber auch auf entstandene Probleme analysiert. Anhand dessen wurden Kriterien erarbeitet, die für eine gute Zusammenarbeit wichtig sind.  

Freitagabend brachen die Schüler dann in die Innenstadt auf, um sich den sozialkritischen Film Jugend ohne Gott  im Kino anzusehen. Hier wurde noch ein entspannter Abend verbracht, bevor man sich auf den Rückweg in die Jugendherberge machte. In der Jugendherberge selbst ließen die Mitglieder der SV dann den Freitag ausklingen und genossen das allgemeine Beisammensein.
Der Samstagvormittag wurde noch sehr produktiv genutzt, bevor es schließlich um zwei Uhr mit dem Zug zurück nach Westerburg ging. Nach dem Frühstück wurden eine Stunde lang die bevorstehenden Schulveranstaltungen durchgesprochen und die ersten Aufgaben verteilt. Als die Rucksäcke wieder gepackt und die Zimmer leer geräumt waren, beschäftigten sich die Jugendlichen in Kleingruppen mit einem von ihnen ausgewählten Thema und sprachen dessen Planung durch. Dabei wurden verschiedenste Ideen und Anregungen herausgearbeitet, die sicherlich die weitere Organisation der Veranstaltungen beeinflussen werden.
Alles in Allem lässt sich sagen, dass die SV-Fahrt eine sehr gelungene und lohnenswerte Fahrt gewesen ist, die auch in Zukunft weitergeführt werden sollte, da sie die Teamfähigkeit und die Organisation der Schülervertretung stark positiv beeinflusst. Dies bestätigen die Rückmeldungen der Anwesenden.
Text: Hannah Brandenburg und Melissa Löffler


Demokratie gewinnt! – Schülersprecher besuchen den 11. Demokratie-Tag in Mainz

Demokratie kann nur gewinnen, wenn viele Leute sich an dieser Idee beteiligen und sie aktiv mitgestalten wollen. Auf dem Landesdemokratietag auf dem ZDF-Gelände in Mainz bot sich für die neuen Schülersprecher Besarta Mustafa, Florian Krempel und Florian Große eine ideale Gelegenheit, diese Vorsätze in die Tat umzusetzen.
In zahlreichen Workshops, Infoshops, bei unterschiedlichen Mitmach-Aktionen, Diskussionsforen und Vorträgen waren Schüler, Lehrer und politische Verbände und Organisationen aufgefordert miteinander ins Gespräch zu kommen. Über 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren nach Mainz gekommen und wollten wissen, wie es um unsere Demokratie bestellt ist, welche Gefahren ihr drohen und wie man sie im Schulalltag und im Privatleben verbessern und stärken kann. Das Anliegen des Demokratie-Tages verdeutlichte Elmar Theveßen, der stellvertretende Chefredakteur des ZDF, in seiner Begrüßung: „Ihr seid gemeint, Sie sind gemeint. Wir alle sind gemeint. Ihr seid, wir sind Zukunft. Und Zukunft ist immer besser als früher, wenn wir den Mut haben, sie positiv zu gestalten.“
Als Modellschule für Demokratie und Partizipation wird auch am Konrad-Adenauer-Gymnasium „Demokratie gelernt und gelebt“. Für die Schülersprecher bot sich auf dem Demokratie-Tag die Möglichkeit, die eigenen Erfahrungen und Konzepte zu reflektieren, durch die Gespräche und Informationen den eigenen Horizont zu erweitern und künftig mit allen Beteiligten an der Schule die Zukunft zu gestalten.
Text und Fotos: Sebastian Schran für die Schülervertretung


Schülervertretung blickt bei ihrer Exkursion auf ein erfolgreiches Schuljahr zurück

Nach den letzten Arbeiten und Kursarbeiten, den intensiven Projekttagen sowie den Wahlen für eine neue Schülervertretung nahm sich die aktuelle Schülervertretung die Zeit, bei einer Exkursion nach Frankfurt, auf ein vielseitiges und ereignisreiches Schuljahr zurückzublicken.Durch den Anspruch, Modellschule für Demokratie und Partizipation zu sein, widmete die Schülervertretung den ersten Teil des Tages ganz dem Motto „Demokratie lernen und leben“ und besuchte die Frankfurter Paulskirche. Als „Wiege der Demokratie“ steht diese Kirche, wie kein anderer Ort, als Symbol für die deutsche Demokratie und die Forderungen nach Einigkeit und Recht und Freiheit. Am 18. Mai 1848 trat hier die erste frei gewählte Nationalversammlung zusammen und legte damit den Grundstein für unsere heutige Demokratie.

Durch eine sehr herzliche Einladung des Karstadt Restaurants „Le Buffet“ und dem Regionalleiter Herrn Schink blieb beim gemeinsamen Mittagessen die Möglichkeit, sich in den zahlreichen Gesprächen an die Ergebnisse und Erlebnisse des vergangenen Schuljahres zu erinnern. Dabei kann die scheidende Schülervertretung mit ihrer bisherigen Arbeit zufrieden sein und viele große und kleine Erfolge verbuchen. Mit der Klassensprecherausbildung sollten „Grenzen überwunden“ werden und die Schülerinnen und Schüler informierten sich in Workshops zu den Themenschwerpunkten Integration, Rechte & Pflichten, SchLAau (Schwul Lesbisch Bi Trans Aufklärung Rheinland-Pfalz) Koblenz und Projektmanagement.  Auch die Etablierung einer Leistungskursberatung für die künftigen Schüler der Jahrgangsstufe 11 durch die Lehrer der Fachbereiche und die Schülervertretung kann zu den Erfolgen der vergangenen Amtszeit gerechnet werden. Neben den etablierten Veranstaltungen, wie dem Weihnachtsmarkt auf dem Schulhof, dem Adventskaffee und der Versorgung bei Schulveranstaltungen lag auch die Organisation der Projekttage mit dem Motto „Im Wandel der Zeit – Eine Reise durch das letzte Jahrhundert“ in der Verantwortung der Schülerschaft. Nach mehreren Wochen der Konzeption, Projektbeschreibung und des Einschreibeverfahrens konnte sich die Schülervertretung über viele interessante Projekte, vielfältige Präsentationen und vor allem über eine große Besucherzahl beim abschließenden Sommerfest freuen.

Für die Schülerinnen und Schüler der Schülervertretung endete der Exkursionstag mit einem Besuch des Frankfurter Zoos. Zugleich bildet der Besuch in Frankfurt auch den Abschluss der aktuellen Wahlperiode. Um die begonnenen Projekte zu Ende zu bringen und die Interessen und Ideen der Schülerschaft zu unterstützen, braucht es nun auch im kommenden Schuljahr eine starke und engagierte Schülervertretung.

Text und Fotos: Sebastian Schran


Mit der Klassensprecherausbildung „Grenzen überwinden“

Am 28.Januar 2016 bot die Schülervertretung des Konrad-Adenauer Gymnasiums Westerburg für alle Klassen- und Stammkurssprecher der Jahrgangsstufen 5 bis 12 eine Fortbildung zum Thema „Grenzen überschreiten“ an. Die Schülerinnen und Schüler besuchten, auf acht Unterrichtstunden verteilt, vier verschiedene Workshops unter den Themenschwerpunkten Integration, Rechte & Pflichten, SchLAau (Schwul Lesbisch Bi Trans Aufklärung Rheinland-Pfalz) Koblenz und Projektmanagement. Der Tag wurde durch die einleitenden Worte von Frau Klapthor und Frau Kloft eröffnet und im Anschluss fanden sich die Gruppen in ihren ersten Workshops zusammen. Diese wurden  von den Mitgliedern der Schülervertretung, Lehrkräften sowie Experten organisiert und durchgeführt.

Um Integration zu veranschaulichen, schilderten in diesem Workshop Menschen verschiedener Altersgruppen, die vor dem Krieg in Syrien nach Deutschland geflüchtet waren, ihren Weg nach Deutschland, erzählten aus ihrem Alltagsleben und den damit verbundenen Erfahrungen und Ängsten. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, individuell Fragen zu stellen und so zu erfahren, wie auch sie Integration in ihrer Klasse fördern können.

Um die Rechte und Pflichten jedes Schülers, besonders aber die eines Klassen- oder Stammkurssprechers, hervorzuheben, wurde unter der Fragestellung „ Wie soll unsere Schule in der Zukunft aussehen?“  einerseits Lob  für bereits gute Aspekte, die beibehalten werden sollen, andererseits konstruktive Kritik gesammelt. So konnten die Schülerinnen und Schüler eigene Ideen und Verbesserungsvorschläge sowie Wünsche für die Zukunft einbringen und von ihrem Recht der Mitbestimmung Gebrauch machen. Anschließend wurden auch die Pflichten näher thematisiert, indem die Teilnehmer in Kleingruppen ein Rollenspiel entwickelten, bei dem das Üben des Vertretens einer größeren Gruppe (zum Beispiel in einem Gespräch mit einer Lehrkraft) im Vordergrund stand und somit explizit den Aufgabenbereich eines Klassen-/Stammkurssprechers ansprach.
Die Referenten der Organisation SchLAu  legten in ihrem Workshop den Fokus auf das Anderssein einzelner Menschen. In kleinen Spielen machten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler die Erfahrung, wie es ist, alleine eine Seite zu vertreten und somit nicht in das Bild der Gruppe zu passen. Dieses Modul sollte deutlich machen, dass eben dieses Anderssein überhaupt nicht schlimm ist und erst recht nicht zu einem Grund für Diskriminierung oder gar Ausschluss aus einer Gruppe werden darf.
Der vierte Workshop sollte die Teilnehmer im Bereich Projektmanagement unterstützen. Hierbei stellten die Schülersprecher verschiede Methoden vor, die dabei hilfreich sind, größere Projekte erfolgreich zu organisieren. Dieses Modul sprach besonders die Klassenstufen 9 und 10 an, da der Workshop für diese Gruppe auf das traditionelle „Zehnerzelten“ zugeschnitten war und die Teilnehmer so Unterstützung für ihre eigenen, bereits begonnenen Planungen  erlangen und individuelle Fragen stellen konnten.
Die Schülervertretung bedankt sich bei allen, die mit viel Engagement und Herzblut dazu beigetragen haben, dass diese Klassensprecherausbildung zu einer gelungenen Veranstaltung werden konnte. Besonderer Dank gilt dabei allen Referenten, die sich intensiv auf diesen Tag vorbereitet hatten und so die vielen Fragen der teilnehmenden Schülerinnen und Schülern zufriedenstellend beantworten konnten.
Für die Schülervertretung: Rebekka Dasbach, Daliah Schmalzried, Eleonora Pignataro, Leon Hering


"Gemeinsam zum Erfolg"- Schülersprecher besuchen Weiterbildung

Am Freitag den 6. November 2015 besuchten die Verbindungslehrer gemeinsam mit den Schülersprechern eine Fachtagung zur SV-Arbeit in Boppard, unter anderem, um neue Impulse für die anstehende Klassensprecherausbildung am 28. Januar 2016 zu gewinnen.
Die zahlreichen Workshops zu den Themen Toleranz und Fremdenfeindlichkeit, Projektmanagement, Partizipation und Schulklima boten allen Beteiligten die Möglichkeit, Kontakte mit Referenten und anderen Schulen zu knüpfen.

Text und Bild: Kevin Kemmerich


Die Schülervertretung auf den Spuren von Konrad Adenauer

Im Rahmen einer Exkursion in die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn blickte die amtierende Schülervertretung auf das vergangene Schuljahr zurück.
Das Andenken an den ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland ist an wenigen Orten so präsent wie im Konrad Adenauer Haus in Röhndorf bei Bonn. Ob im Wohnzimmer oder im Gartenpavillon: Überall lassen sich persönliche Erinnerungen an Staatspräsidenten oder Regierungschefs der Nachkriegszeit, wie Dwight D. Eisenhower und Winston S. Churchill, finden. Auch der französische Staatspräsident Charles de Gaulles war hier zwei Mal zu Gast und legte mit Adenauer bei seinen Besuchen die Grundlagen für die heutige deutsch- französische Freundschaft. Eine Woche nach der ersten Bundestagswahl hatte Konrad Adenauer hier eine Reihe maßgebender Politiker von CDU und CSU zu sich nach Hause eingeladen, denn ein Regierungschef für den neuen Staat sollte gefunden werden. Diese Zusammenkunft am heißen Sommersonntag des 21. August 1949 ist als „Rhöndorfer Konferenz“ in die Geschichte eingegangen, ihr Ausgang sollte lange die bundesdeutsche Geschichte prägen.
An einem ähnlich warmen Tag konnte die Schülervertretung des Konrad-Adenauer-Gymnasiums den Spuren ihres schulischen Namensgebers folgen. Die  Boccia-Bahn, der  Rosengarten, die zahlreichen Terrassen und das Arbeitszimmer machten den Anschein, als ob die Familie Adenauer gerade das Haus verlassen hatte. Eine Führung durch die gesamte Anlage verdeutlichte, welchen beschwerlichen Weg Konrad Adenauer als Bürgermeister von Köln und in den Zeiten des Krieges hinter sich gebracht hatte, um als 73-Jähriger die Gründungsjahre der jungen Bundesrepublik als Bundeskanzler zu gestalten.
Bei einem gemeinsamen Mittagessen am Rheinbogen in Bonn blickte die amtierende Schülervertretung auch auf ihre eigene Amtszeit zurück. Gemeinsam mit zahlreichen Arbeitsgemeinschaften konnte man das Ende des Schuljahres mit einem Sommerfest feiern. Das Schülerparlament brauchte viele gute Ideen und Verbesserungsvorschläge für das Zusammenleben in der Schule hervor und mit neuen Parkplätzen für die Oberstufe, neuen Toilettenanlagen, einer Beteiligung bei der Neugestaltung des Schulgeländes und bei zahlreichen Festen und Feiern konnten einige Anregungen der vergangenen Jahre bereits in die Tat umgesetzt werden.
Zum Abschluss der gemeinsamen Exkursion sollte im Kletterwald Hennef jedes Mitglied der Schülervertretung seine eigenen Grenzerfahrungen machen. Auf 14 nach Gebirgen benannten Kletterrouten in verschiedenen Höhen und Schwierigkeitsgraden und zwischen den insgesamt hundert Kletterstationen mit Elementen wie Brücken, Lianen, Balancierbalken oder Rutschen fand jeder seine persönliche Herausforderung.


Sommerfest der Schülervertretung

Am 26. Juni 2015 von 14:30 Uhr bis 17:00 Uhr veranstaltete die Schülervertretung des Konrad-Adenauer-Gymnasiums ein Sommerfest auf dem Schulgelände, zu dem alle Eltern, Schüler und Lehrer herzlich eingeladen waren.

Gemeinsam feierte man eine ausgelassene Beachparty, bei der neben guter Unterhaltung selbstverständlich auch für ein reichliches Getränke- und Essensangebot gesorgt worden ist. Spannende Mitmach-Aktionen, wie z. B. ein Lebendkicker, kleine Spiele, aber auch einige Musikgruppen, die musikalisch durch den Nachmittag begleiteten, sorgten bei warmem Sommerwetter für kurzweilige Unterhaltung.
Unterstützt wurde die SV dabei von den zahlreichen, engagierten AGs unserer Schule, die sich durch verschiedene Attraktionen zudem selbst vorstellten und somit zum Sommerfest beigetragen haben.

Wir danken herzlich allen, die durch ihre aktive Mithilfe das Sommerfest zu einer für alle gelungenen Veranstaltung werden ließen.

Weitere Bilder zur Veranstaltung können Sie in der Fotogalerie einsehen.

Die Schülervertretung


Ralf Seekatz suchte das Gespräch mit Schülern

Die Abgeordneten des rheinland-pfälzischen Landtages besuchten am Montag, 10. November, Schulen in ihrem Wahlkreis. Ziel war es,  ein Stück gelebte Demokratie in die Bildungseinrichtungen zu tragen.

Die vor elf Jahren ins Leben gerufene Dialog-Aktion hat sich im Land mittlerweile zur Tradition entwickelt und soll das Demokratieverständnis bei jungen Menschen fördern. Auch Ralf Seekatz, Abgeordneter im Westerwaldkreis, stellten sich im Gespräch den Fragen der Schüler.

Zunächst hießen Schulleiterin Ute Klapthor und Sozialkundelehrerin Cornelia Kraemer den Gast herzlich willkommen. Seekatz ging zu Beginn seiner Ausführungen  auf den 9. November ein, den Schicksalstag der Deutschen. Doch was die Jugendlichen der Jahrgangsstufe 10 viel mehr interessierte, waren persönliche Fragen zum Arbeitsalltag des heimischen Politikers. Haben Sie in ihren Funktionen als Abgeordneter und Stadtbürgermeister von Westerburg genug Zeit für die Familie?  Was sind Ihre Aufgaben im Landtag? Würden Sie diesen Beruf noch einmal wählen?

Im Rahmen der Podiumsdiskussion ging Seekatz auf die verschiedenen Fragen ein und sprach auch über Vereinsmitgliedschaften, Landes- und Europapolitik, die bevorstehenden Landtagswahlen im Jahr 2016, sowie kommunale Themen wie Altstadtsanierung und Innenstadtbelebung.

In der nächsten Schulstunde nutzte die Gymnasiasten des Erdkunde-Leistungskurses der Jahrgangsstufe 13 und die Schülervertretung die Gelegenheit, Fragen rund um die Stadtplanung und die Parkplatzsituation an den Westerburger Schulen zu erörtern. Wie die anschauliche Präsentation der beiden Schülersprecher Daniel Sandhöfer und Christopher Immel deutlich machte, hatte sich die Gruppe bereits bestens auf dieses Thema vorbereitet. Anhand von Lichtbildern beschrieben sie die Gesamtproblematik auf und wiesen auf mögliche Lösungsansätze hin.

Seekatz teilte ihnen mit, dass sich die städtische Politik  bereits mit dem Thema befasst und dass es Überlegungen zu einem möglichen Lösungsansatz gebe. Bevor der Kreis als Träger der Schulen jedoch irgendwelche Mittel bereitstelle, müsse zunächst einmal die Grundstücksfrage geklärt sein. „Die Stadt muss entsprechende Flächen zur Verfügung stellen“, so Seekatz. Bis über eine Lösung  in Sicht sei, gingen sicherlich noch ein bis eineinhalb Jahre ins Land, erläuterte Seekatz.

Seekatz lobte das Engagement der Jugendlichen, die sich offensichtlich intensiv mit dem Thema beschäftigt hatten. „Alles was ihr seht, hat mit politischen Entscheidungen zu tun. Bring Euch ein – egal ob in den örtlichen Vereinen oder in der Politik!“, appellierte Seekatz, sich in der Gemeinschaft einzubringen und so etwas zum Allgemeinwohl, für die Mitbürger und letztlich auch für sich selbst zu bewegen.

Kräftigen Beifall erntete Mara Kraus, die mit ihrem Spiel auf der Querflöte Ralf Seekatz mit einem Geburtstagsständchen überraschte.

Ulrike Preis

Weitere Bilder zur Veranstaltung sind in der Fotogalerie einzusehen.

Die Schülervertretung besucht die Landeshauptstadt

Als Modellschule für Demokratie und Partizipation widmete die Schülervertretung den ersten Teil des Tages ganz dem Motto „Demokratie lernen und leben“ und besuchte den Landtag in Mainz.

Bevor in den kommenden Wochen die letzten Arbeiten und Kursarbeiten des ausgehenden Schuljahres geschrieben werden, nahm sich die Schülervertretung des Konrad-Adenauer Gymnasiums die Zeit, im Rahmen einer Exkursion in die Landeshauptstadt Mainz auf die vergangenen Wochen und Monate der gemeinsamen Arbeit zurückzublicken.

Im Rahmen einer Filmvorführung erhielten die Schülerinnen und Schüler erste Einblicke in die Arbeits- und Funktionsweise des Landtages. Durch die filmischen Porträts einiger Abgeordneter erkannten die Schüler, welche Hürden und Hindernisse ein Wahlkampf beinhalten kann, wie das schwierige Zusammenspiel von Regierung und Opposition funktioniert und wie Bürgerinnen und Bürger auch außerhalb von Wahlen bei politischen Entscheidungen mitbestimmen und mitreden können. Im angrenzenden Plenarsaal konnte die Schülervertretung schon kurze Zeit später selbst die Stühle des Landtagspräsidiums besetzen, auf der Regierungsbank die Rolle der Ministerpräsidentin vertreten oder die Perspektive eines Abgeordneten einnehmen. Bei einer umfangreichen Fragestunde mit dem anwesenden Vertreter der Landtagsverwaltung konnte man auch so manche Hintergrundinformation aus dem Alltagsleben eines Parlamentes erfahren. So erhielten die Schüler Antworten auf die Fragen, wie eine blinde Stenografin überhaupt die Abgeordneten erkennt, wie ein Landtagspräsident mit unerwünschten Zwischenrufen umgeht oder aber auch was in den Schubladen der Abgeordneten zu finden ist.

Hatten die Schüler im ersten Teil des Tages ihren Blick hinter die Kulissen der rheinlandpfälzischen Politik gerichtet, wollten sie im zweiten Tagesabschnitt die Geschehnisse und Abläufe in einem Fußballstadion einmal anders und hautnah erleben. In der neu gebauten „Coface Arena“ des Bundesligisten 1. FSV Mainz 05 ergab sich für die Schülervertretung die Möglichkeit, Eindrücke zu sammeln, die dem normalen Fernsehzuschauer oft verwehrt bleiben. Die Stadionbesichtigung führte die Gruppe durch die großzügigen Kabinen der Mannschaft, den Aufwärmraum, aber auch zur Pressekonferenz und der VIP-Lounge des Vereins. Der eine oder andere konnte aus der Perspektive eines Trainers oder Spielers das Spielfeld sehen oder musste als Pressesprecher zum vergangenen Spieltag Rede und Antwort stehen.

Bei einem abschließenden gemeinsamen Mittagessen wurden nicht nur die Erfahrungen des Tages zusammengefasst, sondern auch das endende Schuljahr und die Arbeit der Schülervertretung diskutiert. Auch wenn manche Aktionen nicht auf den ersten Blick für alle sichtbar sind, so freut man sich doch einige Aktivitäten der Schulgemeinschaft wie zum Beispiel die Projekttage, die Klassensprecherausbildung, den Weihnachtsmarkt, die Umgestaltung des Schulgebäudes oder das Schülerparlament vorangebracht zu haben.

Mit dem Schuljahr endet auch bald die Arbeitszeit der aktuellen Schülervertretung. Um die begonnenen Projekte zu Ende zu bringen und die Interessen und Ideen der Schülerschaft zu unterstützen, braucht unser Gymnasium auch im neuen Jahr eine aktive und engagierte Schülervertretung. Wenn auch ihr euch als Schülersprecher oder Teil der Schülervertretung aktiv einbringen wollt, dann meldet euch bald für die anstehenden Wahlen. 

Text und Fotos: Sebastian Schran


Weitere Bilder


Professionelle Workshops zur aktiven Gestaltung des Schullebens

Bericht der Schülervertretung von der Klassensprecherausbildung 2014

Am 17. März 2014 fand an unserer Schule bereits zum dritten Mal in Folge eine ganztägige Klassensprecherausbildung statt. Als rheinland-pfälzische Modellschule für Partizipation und Demokratie möchten wir, die Schülervertretung, dazu beitragen, unsere MitschülerInnen aktiv an der Gestaltung des Schullebens zu beteiligen und ihnen so eine demokratische Gesellschaft vorzuleben.

Dazu wurden in diesem Jahr die Klassen-/KurssprecherInnen nach Jahrgangsstufen in insgesamt vier Gruppen eingeteilt, die den Tag gemeinsam verbrachten. So war es möglich, verschiedene Themen altersgerecht vorzubereiten und gemeinsam zu erarbeiten. Inhalte der Workshops, die jeweils von Schülern, Lehrern oder einem Mitarbeiter der Polizeidirektion Koblenz geleitet wurden, waren „Fremdenfeindlichkeit & Rechtsextremismus“, „Suchtprävention“, „Rechte und Pflichten von SchülerInnen“ sowie „Gewaltprävention“.

Letztere veranschaulichte Herr Schmede (Polizeibeamter) den SchülerInnen in seiner durch Filmmaterial gestützten Präsentation. Dadurch  erhielten sie einen Einblick in die Themenbereiche körperliche/verbale Aggression, Mobbing, Erpressung, Handygewalt und Sachbeschädigung, die allesamt mit dem Schulalltag verknüpft wurden. Am Ende seines Vortrags konnte die Frage, wie man sich angemessen verhalten sollte, beantwortet werden.

Ein weiterer Workshop bot Informationen über Suchtgefahren, zum Beispiel Alkohol, Drogen und das Ritzen. SchülerInnen der Jahrgangsstufe 10, die sich bereits im Vorfeld mit diesem Themenkomplex auseinandergesetzt hatten, vermittelten durch Rollenspiele Ursachen, Anzeichen und insbesondere den Umgang mit Betroffenen. Dabei standen Einfühlsamkeit und Hilfsbereitschaft im Vordergrund.

Diese beiden Aspekte konnten auch im Vortag der Schülervertretung aufgegriffen werden, der sich mit Vorurteilen, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Rechtsextremismus befasste. In verschiedenen Arbeitsformen konnten die Klassen- und Kurssprecher Verhaltenstipps formulieren. Beispiele wurden auch hierbei ans Alter angepasst, identisch war jedoch in allen Klassenstufen die Frage: "Wie gehe ich mit diesem Thema um?"

Die das Modul "Rechte und Pflichten" betreuenden Lehrer Herr Schran und Frau Kloft (Verbindungslehrer) erarbeiteten gemeinsam mit den SchülerInnen Punkte, die nicht nur heute von Bedeutung sind, sondern auch für die zukünftige Schulgemeinschaft eine große Rolle spielen. Dabei war es besonders interessant, Ansichten und Verbesserungsvorschläge der verschiedenen Altersstufen zu betrachten. Das Bewusstsein des Mitbestimmungsrechts jeden Schülers wurde gestärkt, indem positive Anregungen und konkrete Problemfelder im Schulalltag angesprochen und festgehalten wurden.

In den kommenden Tagen haben die Klassen- und KursprecherInnen die Aufgabe, erzielte Ergebnisse und wichtige Informationen an ihre Klassen beziehungsweise ihren Kurs weiterzugeben. Auch die SV wird die Kritik nutzen, um weiterhin an Wünschen und Anregungen zu feilen.

Wir bedanken uns auf diesem Weg bei allen beteiligten Personen und Helfern, die mit ihrem Engagement diese Klassensprecherausbildung möglich gemacht haben.

Marie Duda und Katharina Müller


Weitere Bilder sind in der Fotogalerie einzusehen.


„Demokratie lernen & leben“ am Konrad-Adenauer-Gymnasium Westerburg

Die Netzwerkstatt

Das Konrad-Adenauer-Gymnasium Westerburg ist seit 2003 Modellschule für das Projekt  „Demokratie lernen & leben“ der Bund-Länder Kommission. Im Januar 2011 wurde die Schule Mitglied im Netzwerk Nord für Partizipation und Demokratie, in dem sie mit drei weiteren Schulen zusammen agiert. 

Im KAG können unsere Schüler bereits in mehreren Projekten aktiv am sozialen Leben teilnehmen und sich mit ihren Interessen in das Schulleben einbringen. Die AGEF (Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe und Frieden), die seit langem bewährte  Streitschlichterausbildung sowie einige Arbeitsgemeinschaften stehen beispielhaft für unsere aktive Schulgemeinschaft. Ein Entwicklungsschwerpunkt unserer Schule ist es, die bestehenden Projekte miteinander zu verknüpfen, damit von dem etablierten Wissen in anderen Projekten profitiert werden kann.
Als ein Baustein der Netzwerkstatt hat es sich die Schülervertretung zur Aufgabe gemacht, das 2011 im KAG eingeführte Schülerparlament weiter zu optimieren und in der Schulgemeinschaft zu verankern. Ziel des Schülerparlaments ist es, allen Schülern der Schule die Möglichkeit zu geben, an der Schulentwicklung aktiv mitzuwirken.

Wichtige Träger bzw. Organe des Schulparlaments sind die Klassen- und Stufensprecher. Ein wesentliches Anliegen der Schülervertretung besteht darin, dem Amt des Klassensprechers mehr Bedeutung beizumessen. Dazu wurden die Klassensprecher im Rahmen eines Weiterbildungstages durch die Schülervertretung ausgebildet und für ihr Amt fit gemacht.

Klassensprecherausbildung 2012

Am Montag, 06. Februar 2012, wurden an einem außerschulischen Lernort, die Workshops durchgeführt und anschließend evaluiert. In vier Blöcken wurden die Klassensprecher in Kleingruppen aufgeteilt und in alltagsrelevanten Themen geschult.

Im ersten Block übten die Teilnehmenden „konstruktive Kritik“. Die Schülervertretung und die Klassensprecher sind häufig Ansprechpartner, wenn es Missverständnisse im Unterricht mit Schülern und Lehrkräften gibt. Den Schülern fehlt es dabei oft an geeigneten Methoden und Werkzeugen, ihre Kritik – positive als auch negative – effektiv zu äußern und dem jeweiligen Gegenüber angemessen zu begegnen. Im Workshop wurden erste Grundlagen gelegt, was konstruktive Kritik ausmacht und wie effektiv diese vor allem in Evaluationsphasen ist.

Der zweite Block beschäftigte sich mit dem Thema „Kommunikation“. Im Schulalltag sollten die Klassensprecher in der Lage sein, Informationen an die Klasse weiterzugeben, Meinungsbilder zu bestimmten Themen einzuholen oder nach Bedarf vor der Klasse Diskussionen zu moderieren. Anhand ausgesuchten Videomaterials wurden in diesem Workshop Kommunikationstechniken erprobt.

Der dritte Block „Streitschlichtung“ griff Elemente der Streitschlichterausbildung wieder auf, an der viele Schüler in der Vergangenheit bereits teilgenommen hatten. Die Schüler der Schülervertretung, die diese Ausbildung absolvierten, schulten in diesem Workshop mit angemessenen Rollenspielen die Klassensprecher. Ziel ist es, den Klassensprecher dazu zu animieren, in Streitsituationen einzugreifen und einen Perspektivwechsel bei den Streitenden anzuregen und sie je nach Situation an die Streitschlichtung weiter zu vermitteln. Darüber hinaus sollen die Klassensprecher möglichst deeskalierend auf den Streit einwirken.

Der vierte Block schulte die Klassensprecher zur Wahrnehmung ihrer „Rechte & Pflichten“ allgemeiner Natur. Die Inhalte orientierten sich im Wesentlichen an der Schulordnung. Es wurden generelle Fragen zu Klassenarbeiten, zur Vergabe von Epochalnoten, dem Anfertigen von Hausaufgaben, Verhalten im Klassenraum etc. erläutert.

Insgesamt wurden die Themenblöcke interaktiv gestaltet. Anhand vorgegebener Beispiele wurden von den Klassensprechern die Inhalte eigenständig erarbeitet und werden nun ihren Mitschülern zusammengefasst vorgetragen.

Unsere Klassensprecherausbildung ist ein Pilotprojekt. Damit wir uns als Schülervertretung weiter verbessern können, wurden zu jedem Workshop Evaluationsplakate mit zwei offenen Fragen gestaltet, die die Teilnehmer beantworteten.


Weitere Bilder